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list, blond, frisches Sportgesicht, vertrauenerweckend, ein Gestapokommissar. Er legt ein Foto vor mich hin: ,, Kennen Sie den?"

Ich betrachte das Foto. Es zeigt ein finster blickendes, etwas weiches Gesicht mit Schnurrbärtchen. Ein Mann von etwa dreißig Jahren. Was hängt für diesen Mann von meiner Aussage ab? Wer ist es? Ich kenne ihn nicht. Ich sage, daß ich ihn nicht kenne. Der Kommissar sagt, daß ich ihn kennen müsse. Ich wiederhole, daß ich ihn nicht kenne. Er fordert mich auf, genau nachzudenken.

Irgend jemand muß also ausgesagt haben, daß dieser Unbekannte mich kennt. Warum? Wollte er sich entlas­ten? Wollte er mit dieser Aussage von etwas Wichtigerem ablenken? Wollte er mich belasten? ,, Er muß in Ihrer Wohnung gewesen sein", sagt er. Ich sage: ,, Nein." , Wissen Sie das bestimmt?" ,, Ja.". ,, Nun, Schulze- Boysen hat ausgesagt, er hätte den Mann bei einer Abendgesell­schaft in Ihrer Wohnung kennengelernt."

دو

Sei auf der Hut. Der Mann war nie bei mir. Vielleicht will er dich prüfen? Vielleicht hat das ein anderer ausge­sagt? Vielleicht hat Schulze- Boysen das tatsächlich aus­gesagt, um zu verheimlichen, wann und wo er ihn kennen­gelernt hat, weil das irgend jemanden belastet hätte, der keine Belastung mehr vertrug? Vielleicht ist es ein infa­mer Trick? Er fragt unaufhörlich, um mich vom Nach­denken abzuhalten.

Es ist eisig kalt in dem ungeheizten Raum, der Atem weht weiß aus dem Mund, draußen liegt Schnee, seh ich. Er hat einen dicken Mantel an und einen braunen Wollschal. Der Raum ist sehr groß, ein Sitzungszimmer,

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