träger um Nachricht fragen. Das Mädchen war eine Kerze, die hinter sich her verbrannt war, es war zu Ende ge­gangen wie ein Kalender. Es wird nicht mehr von Er­regungen gepeitscht, von Liebkosungen geschüttelt wer­den. Diese Hände fassen nichts mehr an, dieser Leib, nicht breiter, als eine Hand ihn bedeckt, wird nicht mehr ersehnt werden, dieses Knie wird nicht mehr sich biegen, dieses Auge sich nicht mehr öffnen.

Für dieses dünne Stück Mensch war kein großartiger Tod nötig. Hier hatte ein kleinerer genügt, kein alter er­fahrener Tod, sondern ein Hilfstod, ein Anfängertod viel­leicht sogar. Keine große Kraft brauchte er, um diesen Körper einzuwintern, einzufrosten. Er hatte ja gerade erst angefangen zu leben, dieser Körper. Ja, wenn hier eine vollbusige, breithäftige, blondstrahlende Bürgersfrau läge, so würde sie Spuren eines bitteren Sterbens aufweisen. Mancher Tod ist nur ein Komma, der Roman geht weiter, Fortsetzung folgt.

Nein, der Tod von Fräulein Jakobs war einer jener biederen, gewohnten Tode, die sich auch heute noch red­lich Mühe geben. Kein Massenfabrikat, kein Tod von der Stange, kein Konfektionstod, sondern jeder Stich für Jeden persönlich gearbeitet. Ein gutsitzender Tod, einer, den man nicht zurückschickt, ein präziser Tod.

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