e nackte

en zeigte

mar hing les Fett­

b. Dann

sich so­

ie immer

Jahre alt, tag, 111

e: ,, Wie

e waren

in die

ach von nd durfte

morgenom­entfernt. heraus...

ie auf ei­us ventri­innender sherum. len Hals, kopf mit ser stößt tes Krat­

zen im ganzen Saal zu hören ist. Aber das Gesicht von Fräulein Jakobs bleibt unverändert.

Der Assistent notiert. Mit geschickten und eiligen Be­wegungen trennt der Prosektor die Organe, untersucht sie, durchschneidet sie:

,,...

das Herz wie ein Brötchen, meine Herren, quer, meine Herren..."

Was am Leib von Fräulein Jakobs geschah, interes­sierte Fräulein Jakobs nicht mehr. Ihr Gesicht war sehr hell, es hing herunter. Sie hatte ihren Mund im Sterben vergessen. Es war ein wenig gebrauchter Mund, die Zähne bleckten dezent zwischen den Lippen hervor.

Hier lag eine geöffnete Dame. Sie konnte nicht mehr senkrecht stehen. Sie konnte nicht mehr über die Straße gehen, einem Auto ausweichen. Es fehlte ihr etwas. Vor zwölf Stunden hatte das Sterben ihr Herz erreicht und es stillgelegt: ein Streik, der allmählich in allen Organen aufstand, ein Betriebsunfall, der das anmutige und le­bensfrohe Fräulein Jakobs schamlos und gelassen vor dieses Auditorium schickte.

Hier lag sie, ein Beet von Gewebe und Organen, ein Beet, das ein Prosektor umgrub, ein Beet von Trauer, Flammen von Erregungen waren durch diesen Leib ge­schlagen. Dieser Leichnam hatte geweint, gezittert, ge­hungert, geliebt. Angst hatte ihn gequält, Liebe ihn ge­herzt. Alles, was ein sehnsüchtiger Mann in der Ferne sich erträumte, an das er unterm Herbstlaub atemlos Briefe schrieb, worauf er erregt an den großen Uhren ge­wartet hatte, alles das lag hier nackt und naẞ vor eini­gen Studenten. Jener Mann würde vergebens den Brief­

47