Der Wärter riß die Papierdecke herunter. Eine nackte Frau lag dort lang ausgestreckt. Die Haut der Toten zeigte eine fahlgelbe Farbe, der Kopf mit dunklem Haar hing tief herunter. Der Prosektor prüfte die Dichte des Fett­gewebes, indem er die Haut vom Bauch abhob. Dann setzte er zum ersten Schnitt an. Er unterbrach sich so­fort:

,, Ehe Sie eine Sektion vornehmen, müssen Sie immer zunächst den Eintritt des Todes feststellen. Bitte!"

Der Assistent las vor: ,, Katharina Jakobs, 22 Jahre alt, ohne Beruf, unverheiratet, gestorben gestern mittag, 111/2 Uhr... Pneumonie...

"

Der Prosektor rief einen Studenten an die Leiche: ,, Wie stellen Sie den eingetretenen Exitus fest?"

Der Student öffnete die Augen der Toten. Sie waren hellblau. Der Kopf hing so tief, daß die Augen in die Bänke starrten, blau und leer. Der Student sprach von Totenflecken, Reflexen, Hautreizen, Totenstarre und durfte sich setzen.

Der Prosektor hat den oberen Querschnitt vorgenom­men, den Längsschnitt und danach das Sternum entfernt. Die Organe liegen frei. Er hebt die Lungen heraus... ,, rechtsseitig Kavernen"... der Wärter reicht sie auf ei­nem Holzteller zur Besichtigung herum... ,, ulcus ventri­ culi "... ,, an den Nieren finden sich Spuren beginnender Arteriosklerose"... die Nieren gehen gleichfalls herum.

Er fährt mit dem Messer von unten durch den Hals, warnt vor ,, Knopflöchern" und trennt den Kehlkopf mit einigen energischen Schnitten heraus. Das Messer stößt verschiedene Male am Gaumen an, wobei ein hartes Krat­

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