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Menschen auf die Dauer zuviel. Der Puschke konnte einem nur leid tun. Dreimal war er nun schon auf den Korridor gegangen, um Baumann abzufangen und mit ihm zu reden. War der Bau- mann alles nicht wert...
Zirbel, ein lang aufgeschossener, hagerer Wachtmeister, stand auf, machte sich an seinem Kleiderspind zu schaffen und ging dann zu Puschke hinüber.„Ich sage dir nochmal, Oskar: der ist krank geworden. Er wird schon von sich hören lassen. Mach dir doch deswegen keine Gedanken.“
„Gedanken—? Wie kommst du denn darauf?— Ich werde mir Gedanken machen!“ antwortete Puschke laut. Alle im Raum sahen zu ihm hin.
Dein Gesicht gibt mir eine andere Antwort, dachte Zirbel, doch er zuckte nur mit den Schultern und ging zum Tisch zurück.
Seit jenem Abend, an dem Puschke seinen Freund Baumann aus dem Weinrestaurant„Alpenrose“ geholt und vergebens ver- sucht hatte, ihn dazu zu bringen, sich auszusprechen, hatte sich Puschke von Baumann zurückgezogen und nur noch selten mit ihm geredet. Es kränkte ihn schwer, daß Baumann kein Ver- trauen zu ihm hatte.
Trotz allem, er hing an Baumann... Das war ihm noch nie so klargeworden wie gerade heute. In all den Jahren war Bau- mann ihm Stütze und Halt gewesen. Alle anderen Kameraden nahmen„den kleinen Puschke“ nie für voll! Wenn er mit, Bau- mann Dienst machte, schien sich dessen Selbstbewußtsein auf ihn zu übertragen... Und wie hatten ihm Baumanns Erfolge bei den Frauen imponiert! So hörte er wenigstens etwas über Frauen, wie man sie anpacken und sie rumkriegen mußte, wenn er schon selbst nicht... Puschke wußte nur zu gut, daß er schwerlich einer Frau gefallen würde. Mit seinem Aussehen, so
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