dicht zusammenstehende Tannen waren um ihn, dann wieder
Laubwald. In dünnen Streifen stand das Mondlicht zwischen den Bäumen. Dürre Äste knackten unter seinen Füßen. Baumann sah und hörte nichts. Er lief und lief. Keuchend. Ziellos.
Er wußte nicht, wie lange er umhergeirrt war, als er einen sandigen Abhang hinuntertaumelte, verschwommene Lichter vor sich sah. Sie kamen näher, wurden deutlicher. Signallampen einer Eisenbahnstrecke. Und dort links waren Häuser. Niedrige Sied- lungshäuser. Baumann stand und starrte auf den Zaun des Bahn- dammes, auf die Schienen. Stille rings. Keine Menschenseele zu sehen. Wenn hier ein Zug kommt... Einige Sekunden nur, dann wäre alles...
Fern, am nächtlichen Himmel, zuckte ein Lichtkegel auf, ver- schwand, zuckte wieder auf, verschwand; in regelmäßigen Ab- ständen.
Das Licht des automatisch kreisenden Scheinwerfers auf der
Spitze des Berliner Funkturmes.


