von Ihnen stammt! Daß Sie es waren, der ihr zuerst auf die Spur gekommen ist!- Sie stellen sich zunächst einfach vor sie hin. Fragen stelle ich! Wenn Sie selbst zu ihr reden sollen, nicke ich Ihnen zu... Wenn ich Ihnen also ein Zeichen gebe, müssen Sie ihr solche Fragen stellen, daß sie einfach nicht mehr leugnen kann!... Haben Sie mich richtig verstanden?"
Baumann war zumute, als würde er von einem reißenden Strom fortgerissen, gegen den er vergebens ankämpfte, der ihm den Atem nahm, ihn zu ersticken drohte.
Jawohl... Herr Inspektor... ich habe Sie verstanden...", antwortete er abgerissen.
Diebold ließ ihm keine Zeit, des Sturms, der in ihm tobte, Herr zu werden. ,, Kommen Sie!" befahl er und drehte sich um.
Baumann folgte ihm. Sein Gesicht war aschfahl, er konnte keinen klaren Gedanken fassen, doch jeder Nerv in ihm arbeitete mit angespannter, schuldbewußter Wachsamkeit.
Eva saß dicht vor Inspektor Diebolds Schreibtisch, mit dem Rücken zur Tür. Baumann ging mechanisch auf sie zu, bemüht, seine Erregung zu verbergen.
Er blieb vor Eva stehen, wagte nicht, sie anzusehen. Er lehnte sich haltsuchend gegen den Schreibtisch, starrte auf die gegenüberliegende Wand. Sein Herz klopfte rasend.
,, Nehmen Sie gefälligst den Kopf hoch!" fuhr Inspektor Diebold Eva an.
Stille.
,, Sie sollen sich den Mann ansehen, der vor Ihnen steht!" Baumann fröstelte, obwohl er fühlte, daß ihm der Schweiß ausbrach.
Wieder war die Stimme des Inspektors im Raum, jetzt kalt und lauernd: ,, Sie wollten doch nach Ihrer Verhaftung wissen,
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