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Was haben sie diesmal bloß mit mir vor?! Lassen mich hier erst warten!... Der Kommissar war aber so freundlich, betont freundlich sogar... Nein, nein, diesmal wird's Ernst!... Sieht ganz danach aus. Wie lange lassen die mich noch hier warten? Wenn ich jetzt noch...? Ist ja Wahnsinn! Selbst wenn ich Glück hätte und mich auf dem Gang und auf den Treppen niemand sehen würde- unten vor dem Tor steht der Posten! Wohin sollte ich denn auch fliehen...?!
Die Verbindungstür des Zimmers ging auf.
Inspektor Diebold!
Baumann sprang auf, hob den Arm:„ Heil Hitler!" Dann legte er automatisch die Hände an die Hosennähte, als sei er in Uniform.
Inspektor Diebold beantwortete Baumanns Gruß nicht. Er trat dicht an ihn heran. Sein breites, stumpfes Kinn war vorgeschoben; in seinem Gesicht brannten rote Flecken, in seinen Augen war ein unnatürlicher Glanz. Jetzt ist es soweit, jetzt muß sich alles entscheiden! dachte er. Gut, daß Eder und Meyer schon gegangen sind. Diese Gegenüberstellung ist meine Sache. Mein endgültiger Erfolg hängt davon ab...
Inspektor Diebold war mit seinen Gedanken schon so bei dem bevorstehenden Verhör, daß er vergaß, daß Baumann noch nicht ahnte, was ihm bevorstand. Ohne jede Überleitung sagte er zu Baumann: ,, Ich habe mich nun doch zu dieser Gegenüberstellung entschlossen! Hören Sie genau zu: Ich habe die Wegner bereits herbringen lassen. Der wichtigste Faktor bei der Gegenüberstellung ist, daß die Wegner überrascht und dadurch überrumpelt wird. Und diese Überrumpelung muß glücken! Unsere Chance, die Wegner aus der Fassung zu bringen, liegt darin, daß sie bis jetzt gar nicht weiß, daß alles gegen sie vorgebrachte Material
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