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ein Viereck, von Leinwandflächen umgeben, in dem ein großer unförmiger Fotoapparat und ein Drehstuhl standen.
Ein baumlanger SS- Mann kam auf Evas Begleiter zu, der ihm meldete: ,, Schutzhaftgefangene Wegner! Fingerabdrücke und
fotografieren!"
, Weiß Bescheid", sagte der andere nur kurz und gab ihm ein Zeichen: ,, Denn man los. Zu dem Tisch dort!"
Sie führten Eva zu einem großen Tisch, der mit Glasplatten, steifen weißen Papierrollen, Blechbüchsen und Flaschen überladen war. Eva leistete keinen Widerstand. Sie saß zusammengesunken, mit leerem Blick; von weither drangen die Stimmen der SS - Männer zu ihr, wie durch rauschendes Wasser. In ihren fieberheißen Schläfen hämmerte das Blut.
Der baumlange SS- Mann griff nach Evas verbundenen Armen, legte sie auf den Tisch, hielt ihre Finger gespreizt über die Tischplatte, drückte sie hinunter und rollte sie dann langsam nach oben ab.
,, Fingerabdrücke sind unfehlbare Erkennungszeichen. Das genügt uns jetzt für Ihr ganzes Leben!" sagte er mit Nachdruck und beobachtete Evas Gesichtsausdruck. Auch die Augen des anderen SS- Mannes hingen an ihr. Sie sollten berichten, wie die Wegner auf alles reagierte.
Evas Gesichtsausdruck, ihre Körperhaltung blieben unverändert, auch als man sie in den Drehstuhl vor den Fotoapparat setzte; sie reagierte auf keinen Befehl. Der SS- Mann mußte ihren Kopf selbst gegen die Kopflehne des Stuhles drücken, in die richtigen Stellungen bringen, um Front- und Profilaufnahme zu machen. Dann zog er Eva vom Stuhl hoch, hielt sie am Arm fest. ,, Los, weiter! Zum Verhör!"
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