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Wasser... Wasser..."
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,, Erst aussagen!"
,, Bitte... bitte... Wasser, trinken!"
Wie das Blut in den Adern klopft... Warum haben sie mir beide Arme verbunden...? Es ist doch nur der linke Puls!
,, Reden Sie endlich! Seien Sie nicht so verstockt! Denken Sie doch an Ihre alten Eltern!"
Mutter... Vater... Der Fluß... Das Muldetal... So grün... ,, Wenn Sie wieder schweigen, werde ich sofort veranlassen, daß Ihr Vater in seiner Fabrik entlassen wird!"
Der Vater entlassen, die Mutter in Sorgen... ,, Nein, nein... Bitte nicht... Ich weiß... doch nichts... Wasser... Wasser..."
Eva streckte die Arme bittend aus. Es riẞ schmerzhaft an ihren Handgelenken. Die Handfesseln... Ich bin ja in der Zelle!...
Das Fieber bringt neue Bilder, Stimmen reden auf Eva ein, fragen, drängen, dann ist ihr wieder, als falle sie in ein schwarzes, gähnendes Loch, tiefer, immer tiefer... Die Wärterin betrat erneut die Zelle. ,, Aufstehen! Mitkommen!" sagte sie barsch.
Sie packte Eva, riß sie hoch, nahm ihr die Handfesseln ab, führte die Schwankende hinaus. Eva hing schwer an ihrem Arm, sie mußte sie Stufe um Stufe die Treppe hinaufzerren, hinaus in den Hof, zu dem wartenden Auto.
-
In einem hellen Raum mit großen, bis zur Decke reichenden Fenstern wurde Eva von einem SS- Mann auf einen Stuhl gedrückt. Hier wurden den Gefangenen Fingerabdrücke abgenommen; ,, Klavierspielen" nannte man das. In langen Reihen standen stählerne Karteikästen an den Wänden, die tausende Steckbriefe von ,, Staatsfeinden", mit Fingerabdrücken und Fotografien, enthielten. Auf der linken Seite war ein Raum abgeteilt,
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