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wir uns jetzt gründlich angesehen, ihr den Taschenspiegel, die Nagelfeile abgenommen. Mit den Stahlfesseln kann sie kaum noch die Hände bewegen. Höchstens mit den Zähnen könnte sie die Verbände abreißen- so einer ist alles zuzutrauen; ich werde sie nicht aus den Augen lassen. Mit der wird man sich heute sowieso noch beschäftigen.- ,, Die darf nicht zur Ruhe kommen, die muß noch viel mürber gemacht werden!" haben die von der Prinz- Albrecht- Straße gesagt...
Eva machte einige schleppende Schritte, ließ sich auf den Strohsack fallen und griff mit ihren gefesselten Händen nach dem Brief. Die Worte tanzten vor ihren Augen, sie konnte ihren Sinn nicht erfassen...
Haftbefehl!
,, Auf Grund der Verordnung des Herrn Reichspräsidenten vom 28. Februar 1933 zum Schutz von Volk und Staat wird gegen Sie Haftbefehl erlassen, weil Sie sich an staatsfeindlichen Umtrieben beteiligt haben..."
Evas Arme sanken herab, der Brief fiel zu Boden... Die letzten Ereignisse, ein Reigen von Gesichtern, zogen an ihren geschlossenen Augen vorüber.
Ihr letztes Verhör bei Inspektor Diebold. Sie sitzt in der Fahndungsabteilung 3b, und dicht vor ihrem Stuhl stehen drei große Lampen mit Reflektoren, überschütten sie mit grellem Licht, strahlen eine unerträgliche Hitze aus. Hinter den Lampen, im Dämmerlicht, sitzen schemenhaft Inspektor Diebold, Kommissar Eder, Kommissar Meyer. Ihre Fragen kommen wie gut gezielte Schläge durch das sengende Licht.
,, Wer ist, Erich'?"... ,, Wohin sind Sie mit Kramers Auto immer gefahren?" Wer ist, A 7?"... ,, Wer ist, R 3'?"
..."
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