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XXVII
Inspektor Diebold wurde sich klar: Auch dieses neue Verhör war ergebnislos geblieben.
Der dunkelgrüne Glasschirm der Tischlampe warf einen matten Lichtkreis auf den Schreibtisch, hinter dem das Zimmer aufzuhören schien, die Gegenstände zu unscharfen Konturen zerflossen. Die Schreibtischuhr tickte laut in die Stille.
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Diebold zündete sich eine neue Zigarette an, drückte sie nach wenigen Zügen aus. So weit ist man nun schon, dachte er, sogar die Ruhe hier fällt einem auf die Nerven. Es geht aber auch alles schief in diesem verdammten Fall Wegner! Erst findet man alle Nester leer oder noch rechtzeitig ausgeräumt und jetzt kommt man auch mit den Verhafteten keinen Schritt weiter! Auf den Strehlke ist kein Verlaß mehr, wahrhaftigen Gott. Wie die Wegner überhaupt zu dem Selbstmordversuch kommen konnte, obwohl der Strehlke strenge Überwachungsanweisungen gegeben haben will, bleibt mir unverständlich. Warum hat man sie nicht gleich nach der Einlieferung gründlich durchsucht, ihr alles abgenommen! Der Vorfall wird dem Strehlke einiges kosten!... Jetzt sitzt die Wegner vor einem und macht kaum noch den Mund auf, was man sie auch fragt. Wie sich ein Mensch in dieser kurzen Zeit so verändern kann! Das Gesicht blaß und schlaff, direkt welk, und ihre Haltung- als ließe man aus einem Schlauch langsam die Luft heraus... Ach was, die hat sich das alles selbst zuzuschreiben!
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