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Sache Baumann und andere : Roman / Jan Petersen
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und erschöpft zurückkam. Ihm fiel der große, gut gekleidete Mann, der ihm während der ganzen Zeit mit einigem Abstand gefolgt war, gar nicht auf. Möller wäre nie auf den Gedanken gekommen, daß er nur freigelassen wurde, um dann beobachtet zu werden. Diebold hoffte, so neue Anhaltspunkte im Fall Wegner zu finden.

Möller kannte Kommissar Schneider, der ihm gefolgt war, nicht. Schneider war zu keinem Verhör in der Fahndungsabtei­lung hinzugezogen worden. Die Folgen dieser neuen Beobachtung spürte Möller schon am nächsten Tag. Seine Frau kam aufgeregt in die Backstube gelaufen: Komm schnell nach vorn, Hein­rich... Frau Seefeld ist im Laden... Es ist schrecklich..."

Möller legte einen Teigfladen aus der Hand und folgte seiner Frau besorgt in den Laden.

Frau Studienrat Seefeld gestikulierte erregt mit den Händen, ließ Möller nicht zu Worte kommen: ,, Kommen Sie mir nicht noch mal vor meine Wohnungstür, sag ich Ihnen! Die Geheime Staatspolizei war bei mir!- Diese Aufregung! Was weiß ich denn, was mit Ihnen los ist? Was habe ich denn mit Ihren An­gelegenheiten zu tun! Warum werde ich endlos ausgefragt!... Das sage ich Ihnen: wenn Sie sich noch einmal bei mir sehen lassen, rufe ich die Polizei! Ich selbst!"

Möller versuchte bittend, verzweifelt, auf Frau Seefeld ein­zureden. Sie hörte nicht auf ihn, riß die Ladentür auf und schlug sie krachend hinter sich zu.

Möller sah ihr nach. Seine Arme hingen schlaff herunter, sein Gesicht zuckte wie im Krampf. Es ist alles aus... Wir sind ruiniert..."

los

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