Sommerluft. Puschke sah, daß der Gastraum leer war. Wo könnten wir uns denn sonst schon hinsetzen, dachte er.
Er wählte einen Tisch in einer Nische, von der Tür entfernt. Sie waren die einzigen Gäste.
Baumann hatte sich ruhig auf den Stuhl drücken lassen. ,, Ein Helles", bestellte Puschke, als der Wirt kam. Da wurde Baumann lebhaft. Er schlug mit der Faust auf den Tisch: ,, Mir- einen- Schnaps!" schrie er.
,, Dem Herrn darf ich nichts mehr ausschenken", sagte der Wirt. ,, Bringen Sie zwei Limonaden", sagte Puschke schnell. Er klopfte Baumann beruhigend auf den Rücken. ,, Sei vernünftig, Ernst. Komm zu dir...", redete er ihm zu.
Der Wirt brachte zwei Limonaden und ging wieder, machte sich hinter der Theke zu schaffen.
,, Mußt dir jetzt alles vom Herzen reden, mußt mir heute erzählen, was eigentlich los ist, das hilft", sagte Puschke väterlich und legte den Arm um Baumanns Schulter. ,, Ich bin doch dein Freund, Ernst!"
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Baumann sah mit wilden Augen um sich, sah Puschke an und - bist Oskar... Ossagte mit schwerer Zunge:„ Ja- du kar..." Dann stützte er die Ellbogen auf den Tisch, legte den Kopf in die Hände, das Gesicht halb vergraben; sein Rücken zuckte. ,, Wird schon noch alles gut werden, Ernst. Mußt dir nur alles von der Seele reden", sprach ihm Puschke erneut zu.
Baumann saẞ lange stumm, sein Rücken zuckte unaufhörlich. Dann sagte er undeutlich, als rede er zu sich selbst: ,, Am mir bereits klar... daß es-
nächsten Wahnsinn
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Tag war..."
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war
CC
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Puschke lauschte angestrengt, den Kopf vorgestreckt.
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,,... Als ob du mit der Hand- in- in eine Maschine
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