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Sache Baumann und andere : Roman / Jan Petersen
Entstehung
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zog den Schwankenden durch die Tischreihen, dem Ausgang zu. Die Frau hatte sich von ihrer ersten Überraschung erholt, war aufgesprungen, folgte den beiden, zerrte Baumann am Arm und schrie laut: ,, Laß dir das doch nicht gefallen, Ernst!... Ernst! Höre doch! Ernst...!"

Die Zithermusik und der Gesang waren verstummt, alle Gäste beobachteten die Szene. Puschke verstärkte seine Anstren­gungen, Baumann aus dem Lokal zu bringen, wehrte mit der freien Hand die Frau ab. Ihm wurde siedend heiß. Wenn das zu einem Skandal ausartet! Wir beide Polizeibeamte- und ein öffentlicher Skandal, dachte er.

Kurz vor dem Ausgang verstellte ihnen der Wirt den Weg. ,, Die Zeche ist noch nicht bezahlt!" sagte er.

,, Sie bekommen schon Ihr Geld, auf mein Wort", sagte Puschke eindringlich. Er machte eine kurze Kopfbewegung zu Baumann hin: ,, Ich bin sein Kollege."

,, Vielen Dank, schon in Ordnung. Ich wollte ja nur fragen...", sagte der Wirt eingeschüchtert und trat zur Seite.

Auch Baumanns Freundin verstummte jäh, ließ wie erschrocken Baumanns Arm los und ging zu ihrem Tisch zurück. Baumann sah mit stierem Blick vor sich hin, als sei er an allem unbeteiligt.

Auf der Straße ließ sich Baumann willig führen, stolperte stumm und mit hängendem Kopf neben Puschke her. Puschke überlegte. Erst mal aus der Gegend hier heraus, beschloß er. Und dann? Soll ich ihn gleich nach Hause bringen? Nein. Ich muß ihn mir erst mal vornehmen, sonst bin ich ihm heute abend um­sonst nachgelaufen. Aber wo? Irgendwo, wo man in Ruhe sitzen kann!

Einige Straßen weiter sah Puschke ein Restaurant; Radio­musik klang durch die offene Tür, schwamm in der lauen

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