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Das sind die Gedanken des Kommissars auf dem Wege zur Kellerstation. Was weiß ein Kommissar Strehlke von dem Leid dieser Frauen! Was weiß er davon, daß die Frau des Rechtsanwalts Reichel in ihrer Verzweiflung von früh bis spät zu Bekannten ihres Mannes läuft, zu seinen Berufskollegen, und sie bittet, unter Tränen anfleht, ihr zu helfen, sich für ihren unschuldigen Mann einzusetzen; ohne Erfolg, denn jeder fürchtet für sich selbst, kein Rechtsanwalt möchte es wagen, bei der Gestapo Erkundigungen einzuholen oder gar einen Prozeß gegen sie anzustrengen!
Was weiß ein Kommissar Strehlke, was wissen alle in diesem Gestapo - Haus von dem Leid, von den vielen Canossagängen dieser Frauen! Diese Gedanken sind ihnen völlig fremd.
Als Kommissar Strehlke mit den SS - Leuten jetzt im Kellergang anlangte, dachte er: Habe ich es nötig, auf mir herumhacken zu lassen! Nur weil diese Burschen so verstockt schweigen, hartnäckig leugnen! Die werden wir heute zum Reden bringen! Die werden reden, oder... Meinetwegen! Sollen sie verrecken, sollen sie!
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Eva war sofort nach ihrer Ankunft von einem SS- Mann des Gestapo - Hauptquartiers in Empfang genommen worden. Der SS- Mann führte sie die Treppen hinunter! Eva erschrak es ging zur Kellerstation!... Sie kamen durch den Wachraum des Kellers. Zwei kleine Tische standen darin, einige Stühle, an den Wänden waren große Holzhaken, an denen Militärtornister und Gewehre hingen. Am hinteren Tisch saßen zwei SS - Männer und spielten Karten. Sie drehten flüchtig die Köpfe. Die ständige Kellerwache! Evas Begleiter öffnete die stets verschlossene Tür, die zu den Zellen führte. Aus Holz waren die Zellenwände links und rechts, nur aus Holz. Zwanzig Zellen allein in diesem Keller
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