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Gedanken an sein Verhör im Direktionszimmer und die Haussuchung hatten ihn keinen Augenblick verlassen. Seine Frau weinte in Sorge um Eva. Er hatte dumpf vor sich hin gegrübelt, um das Furchtbare, Unerklärliche zu ergründen. Dann kam der Morgen und mit ihm die Pflicht.
Am Werkeingang bei der Pförtnerbude hing in einer kleinen, offenen Halle die Kontrolluhr für die Belegschaft. Einige, die vor ihm ausgestiegen waren, standen schon dort. Wegner wurde gegrüßt, hörte es aber nicht, sah auch nicht die verstohlenen, forschenden Blicke der anderen. Er kannte hier jeden, und jeder kannte ihn, doch heute zogen alle Gesichter ungesehen an ihm vorüber, Gesichter, die jeder Morgen gebracht hatte in der langen Kette der Jahre.
Die breite Asphaltstraße des Werkes lag noch still und leer. Wegners Schritte hallten. Auf der Grünfläche vor den Bürogebäuden links hüpfte eine Amsel. Auf der anderen Seite verloren sich die mit ihm angekommenen Arbeiter zwischen den Maschinenhallen.
Der Garderobenraum seiner Abteilung war in einem Wellblechschuppen. Wegner ging an den schmalen Metallschränken entlang, blieb überrascht stehen. Die Tür seines Garderobenschrankes stand weit offen. Das Vorhängeschloß war aufgebrochen, der Schrank leer.- Diebe! Vor Jahren waren schon einmal Garderobenschränke aufgebrochen und aus den Kleidern Taschenuhren und Geld gestohlen worden. Ein Werkpolizist hatte sich dann im Garderobenraum versteckt, auf die Schränke gelegt und so den Dieb erwischt. Er mußte den Vorfall sofort der Werkpolizei melden, sagte sich Wegner.
Auf dem Wege zu seiner Abteilung kamen Wegner Zweifel. Ein Diebstahl? Der Schrank mußte gestern nach Betriebsschluẞ
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