,, Nein, so was!" begann sie. ,, Nie hätte ich dem Fräulein Wegner das zugetraut! Sie war immer so freundlich, sah immer so anständig und ordentlich aus, so proper, so adrett, als ob sie kein Wässerlein trüben könnte-"
دو
,, Hören Sie jetzt mal genau zu!" schnitt Kommissar Meyer ihren Wortschwall ab. Wenn wir vor die Haustür kommen, und es steht dort jemand, der nicht hier im Hause wohnt, dann nehmen Sie Ihr Taschentuch und winken die Straße hinunter.- Haben Sie mich verstanden, Frau Ziegler?"
Frau Ziegler nickte. ,, Ja, ja..."- Mit dem Taschentuch winken...? Weshalb? Nicht im Hause wohnt...? dachte sie.
,, Weiter. Hören Sie genau zu!" ermahnte sie Kommissar Meyer wieder. ,, Heute steht vielleicht kein Fremder vor der Haustür, aber später wahrscheinlich. Wenn Sie also in den nächsten Tagen einkaufen gehen oder sonst das Haus verlassen und einen Fremden dort stehen sehen, dann winken Sie, dann winken Sie einfach die Straße hinunter, so, als ob Sie einem Bekannten zuwinken... Dann wissen wir sofort Bescheid, dann kommen wir und sehen uns die Person an. Haben Sie alles richtig verstanden, Frau Ziegler?"
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" Ja, ja, alles. Aber wenn ich Sie nun nicht auf der Straße sehe oder einen von Ihren Herren...? Wem soll ich dann zuwinken, Herr Kommissar?"
,, Begreifen Sie doch, Frau Ziegler. Wenn Sie einen fremden Menschen bei der Haustür sehen, sollen Sie winken, weiter nichts. -Wir sehen das immer, wir sind immer da, auch wenn Sie keinen Beamten von uns bemerken!"
Frau Ziegler sah den Kommissar mit scheuen Augen an. ,, Ja, ja, ich habe jetzt alles verstanden...", sagte sie zögernd.
Sie verließen die Wohnung, der ganze Trupp. Auf der Treppe
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