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hergelaufen. Vor Aufregung sah sie ganz gelb aus. Jetzt kam etwas wie Erlösung in ihre unruhigen, flackernden Augen.
,, Was ich von Ihnen wissen will, ist, ob die Wegner hier manchmal Besuch empfangen hat. Männer oder Frauen!" begann Kommissar Meyer.
Frau Ziegler machte eine abwehrende Handbewegung:„ Aber nein, Herr Kommissar! Männerbesuche hätte ich in meiner Wohnung nie geduldet!"
,, Und kamen Frauen? Nach Frauen habe ich auch gefragt!" sagte der Kommissar schon etwas ungeduldig.
,, Nein, auch keine Frauen", beeilte sich Frau Ziegler ,,, sie hat nie Besuch gehabt. Aber ausgegangen ist sie oft. Manchmal ist sie sogar mit dem Auto abgeholt worden. Sie hatte wohl immer feine Herrenbekanntschaften, so hübsch wie sie ist..."
,, Kennen Sie einen ihrer Freunde?"
,, Nein. Wie denn? Es kam ja niemand herauf. Die haben immer einen kleinen Jungen oder jemand anderen raufgeschickt. Zum Bescheidsagen."
,, So, so, sieh mal an", sagte der Kommissar gewichtig. Und dann: ,, Na, das ist alles. Kommen Sie bitte mit herunter.“
Eine neue Angstwelle überflutete Frau Ziegler. ,, Ich soll... Aber ich habe doch nichts getan, Herr Kommissar, ich..."
,, Sie sollen nur bis vor die Haustür mitkommen, dann können Sie gleich wieder gehen", unterbrach sie Kommissar Meyer gereizt. ,, Beruhigen Sie sich doch endlich, gegen Sie haben wir ja nichts, das habe ich Ihnen doch schon einmal gesagt!" Er redete leise mit seinen Kollegen.
Frau Ziegler hatte sich ein wenig beruhigt. Ihre Gedanken arbeiteten fieberhaft.
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