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Sache Baumann und andere : Roman / Jan Petersen
Entstehung
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ging Kommissar Meyer mit Frau Ziegler voran, die andern blie­ben etwas zurück. Frau Ziegler sagte kein Wort. Ihr war un­heimlich zumute nach dem Befehl, einem Unsichtbaren zuzu­winken. Sie winkte unten auch nicht mit dem Taschentuch- es stand niemand vor der Haustür.

Kommissar Meyer sah schnell zum zweiten Stockwerk des gegenüberliegenden Hauses hinauf. In Ordnung. Sein dicker Kol­lege Schneider stand dort am Fenster, von der Gardine halb ver­deckt. Ihn hatten sie absichtlich nicht in die Zieglersche Wohnung mitgenommen. Er sollte in dieser Stadtgegend unbekannt bleiben. Vielleicht stellte die Leitung der Widerstandsbewegung hier noch einen Posten auf, der andere Illegale warnen sollte, mit der Weg­ner weiter in Verbindung zu bleiben und in ihre Wohnung zu gehen. Aus diesem Grund hatte er auch das Auto in der nächsten Querstraße warten lassen. Es war aus taktischen Gründen ratsam, in dem Haus, in der Straße hier kein Aufsehen zu erregen.

-

Kommissar Meyer ging allein zu dem wartenden Auto. Auch seine Beamten hatte er angewiesen, einzeln zu gehen. Er grübelte. - Keine Beweise gefunden. Besuche hat sie nie gehabt. Stimmt schon alles, paẞt genau zu dem Bild der Wegner. Diebold hat mit allem recht, nach der Durchsuchung der Bäckerei Möller sagte er schon: ,, Es ist möglich, daß wir bei den Haussuchungen nichts Belastendes finden, damit müssen wir rechnen. Wir müssen immer bedenken: Es sind alles Burschen, die mit dem illegalen Spitzen­apparat der Gruppe zusammenarbeiten. Die haben alle strikte Anweisungen, möglichst nie etwas Belastendes in ihren Wohnun­gen zu haben. Es wird ihnen sogar zur Pflicht gemacht, ein völlig isoliertes Privatleben zu führen, damit sie jede unnötige Quer­verbindung vermeiden. Das wissen wir doch alles. Sie schreiben das doch ganz offen in ihren Flugblättern:, Eure Wohnungen

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