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scher Priester hatte ihm heimlich noch die heilige Olung gespendet. An ein gewaltsames Ende ist nicht unbedingt zu denken; denn die letzte körperliche Kraft war völlig aufgebraucht. Die amtliche, darum aller- dings noch nicht zuverlässige Mütteilung gibt Darmkatarrh als Todes- ursache an. Feursteins Leiche wurde am 5. August in Dachau verbrannt, seine Asche am 30. September in der Donaueschinger Stadtkirche in einer Wandnische neben einem ehemaligen Beichtstuhl feierlich beigesetzt. Im Geiste des Opfers hat Dr. Feurstein seinen Tod hingenommen. Er hatte sein Fiat gesprochen und sich von der Verhaftung an die Dinge dieser Welt gelöst, bevor der Engel des Todes seine Stirne gezeichnet hat. Was seine Predigt vom Seelensonntag 1941 den Pfarrkindern gläubig und trostvoll kündete, das war ihm selbst zur Gewißheit, zur seelischen Haltung geworden: „Der Tod ist nur scheinbar ein Verlust, in Wirklichkeit ein Gewinn, weil im Tode die hemmenden Schranken des Fleisches fallen und die Seele un- gehindert hineinflammt in jenes andere Leben am Herzen Gottes, dessen kein Ende ist. Der Tod ist daher höchster Gewinn. So gesehen, verblassen alle Schrecken des Todes, und das Rätsel des Sterbens ist gelöst: der Tod ist nicht mehr Grausamkeit der Natur, sondern eine der ganz großen Er- barmungen Gottes— Hingang zum Vater.“
In jenen Tagen, da Dr. Feurstein in schwerster Auseinandersetzung mit sich selbst zu letzter Offenheit der Anklage gegen das nationalsozialistische Unwesen und damit in voller Kenntnis des herrschenden Terrorsystems zur klarbewußten Selbstpreisgabe sich durchrang, hat er in seiner Pfarrkirche am zweiten Weihnachtsfeiertag 1941 eine seiner tiefsten Predigten gehalten.
Den heiligen Stephanus als Blutzeugen für seinen Glauben, als erste reife
Frucht am Baume der jungen Kirche feiernd, verbreiteie er sich darin er- griffen über die Größe, Notwendigkeit und Zeitgemäßheit des Martyriums. Seine Worte spiegelten seine tiefste Überzeugung und Gesinnung wider. Es glühte in ihnen seine eigene Bereitschaft, hierfür in Schmach und Tod zu gehen. Deshalb kennzeichnen sie ihn selbst und die gerade, eherne Kon- sequenz seines Handelns. Was er hier predigte, hat er, haben viele andere christuserfüllte Bekenner aus der jüngsten Vergangenheit in der Schule des Erzmartyrers der Kirche durch die Tat vorgelebt. Als Zeugnis über ihn und als religiöses Vermächtnis für uns seien daher die Stephanusworte Dr. Feursteins aufbewahrt:
„Das Martyrium ist etwas Großes als freiwillige Tat. Mancher Kranke lei- det vielleicht mehr, als ein Martyrer litt, aber die Krankheit kommt über ihn als Verhängnis, ohne seinen Willen, und er hat Stunden, wo er sein Joch abschütteln möchte. Andere tragen schwer unter der Last ihres Be- rufes, an Vermögensverlust, an den Folgen des Krieges, am Verlust lieber Menschen. Das ist Schicksal, Verhängnis, höhere Fügung, der man sich
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