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Vinzenz von Paul; Zimmermann, Aszetik; Dantes Inferno; Johannes vom Kreuz , Aufstieg zum Berge Karmel; Friedrich Heiler, Das Gebet; Josef Schmid, Das Lukasevangelium. Besonders sehnlich erwartete er sein Brevier, das die Gefängnisverwaltung ihm doch nicht dauernd vorenthalten konnte. Während er körperlich litt und schwächer wurde, hielt er mit Hilfe dieser gedruckten Freunde seinen Geist aufrecht, seine Seele stark und gottverbunden. Am meisten war er beglückt, als er nach einem längeren Verbot unerwartet am Karsamstagmorgen die Sakramente empfangen konnte und er zusammen mit dem Gefängnis geistlichen in der Öde seiner Zelle ergriffen die vere beata nox feierte.
Neben dem, was es für das Hauswesen zu regeln und anzuweisen gab, war er in seinen Briefen vor allem für eine geordnete Fortführung der Pfarrgeschäfte besorgt. Er nahm darin regen Anteil an den geistlichen und persönlichen Vorgängen seiner Gemeinde. An den Vikar schrieb er, wie die abzuliefernden Glocken zu beschriften, die Gefallenen ins Totenbuch einzutragen, die Schulden zu tilgen, die Firmung zu gestalten, die alten gestifteten Messen zu behandeln, die Kirchendächer zu decken seien. Er beauftragte das Pfarrhaus, die von teilnehmenden Freunden ihm in die Haft zugegangenen tröstenden Zeilen herzlich zu erwidern und die Adressaten seines Gebetes zu versichern. Seine mildtätige Hand, die, ohne zu rechnen, bereits ein stattliches Vermögen den Notleidenden zugeführt hatte, öffnete sich auch vom Gefängnis aus weit der christlichen Caritas. Einer Frau, die ihr sechstes Kind bekam, läßt er einen Geldbetrag, einem Operierten eine Stärkung, mehreren Familien und Bedürftigen zu Ostern und Pfingsten sowie einer Kranken auf jeden ersten Freitag eine finanzielle Unterstützung zukommen. Einer Person, die ihn beleidigt hatte, schickt er seine Verzeihung und sein Gebet. Einem jungen Verwandten, der zur Marine einrückte, läßt er diese Abschiedsworte väterlicher Mahnung übermitteln: ,, Ich habe in diesen 13 Jahren manches für Dich getan, vergiß es nicht! Halte Dich brav! In den Kneipen der Hafenstädte treiben sich allerlei schlimme Elemente herum. Vergreife Dich nie an einem schlechten Weibe, Du kannst Dich seelisch und körperlich für immer ruinieren! Dein tägliches Gebet sei das Geheimnis Deiner Kraft und Dein Trost fern der Heimat. Gott segne und schütze Dich!"
Bis zum 5. Juni 1942 ward Dr. Feurstein zu Konstanz in Einzelhaft gehalten. Obgleich seine gebrochene Gesundheit Lagerfähigkeit ausschloß, ordnete das Reichssicherheitshauptamt die Verbringung nach Dachau an. Was kümmerte Berlin schon ein solches Justizverbrechen! An dem Tage, da in seiner Pfarrei daheim die Firmung gespendet wurde, schleppte man den abgezehrten Priestergreis über Bodensee und Allgäu ab. Nach neuntägigem Transport zog er am Feste des heiligen Johannes des Täufers, des
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