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durfte er schreiben und war bei dem, was er mitteilen wollte, sehr eingeengt. Besuche ließ man nicht zu. Eine Zeitlang wurden ihm jede Lektüre, der Verkehr mit dem Gefängnisgeistlichen, das Beichten, der Kommunionempfang und sogar die Teilnahme am Gefängnisgottesdienst verboten. Erst nachdem er, wie er sich dem Gefängnisgeistlichen gegenüber ausdrückte, ,, wahnsinnig gehungert" hatte, durfte er sich zusätzliche Kost schicken lassen, und er mußte erst völlig heruntergekommen sein, bis ihm der Gefängnisarzt wegen der Herz- und Verdauungsschwäche Wermutwein verordnete. Wie tief er die Not empfand, macht einer seiner Briefe aus dem Konstanzer Gefängnis sinnfällig:
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,,... in diesem scheinbar gottverlassenen Hause, ohne Messe, ohne Kommunion, ohne jedes christliche Zeichen. Es ist klar, daß die Umwelt so stark niederziehende Wirkung ausübt. Man ist mindestens äußerlich einer dieser armen Menschen, die den Weg verfehlten, dieser Schmuggler, Deserteure, Schwarzschlächter, Landstreicher, Diebe, Verbrecher, Zuhälter, Minderwertigkeitsgefühle melden sich, man wird nicht nur durch die Nacht der Seele, sondern auch des Geistes geführt; man fühlt sich wie der Heiland in der Ölbergsnacht mit dem Seelenschmerz aller Jahrtausende bedeckt, und es fällt schwer zu glauben, daß man in Wirklichkeit König ist und daß man als gekrönter Sieger das Feld behauptet. Es ist dann weiter die Vereinsamung. Einzelhaft in einer kleinen Zelle von 21/ 4X414 m von morgens bis abends und von abends bis morgens ist ein bitteres Erlebnis. Die Nächte sind endlos lang, die Sonntage, da der Spaziergang und die Arbeit ausfällt, endlos und ohne jeden Reiz. Hier sind Gebet und Arbeit eine Erlösung. Der Gefangene unterliegt dem Arbeitszwang. Die Zuweisung täglicher Arbeit wird nicht als Zwang oder Entmündigung empfunden, sie ist eine Wohltat, bringt Ablenkung und Bewegung. Dazu kommt der Bruch mit allen Beziehungen, Lebensgewohnheiten, eine ganz schlichte Form der Lebensführung, auf der ganzen Linie nur das unbedingt Notwendige, viele den Priester und den Gebildeten und den schuldlos Gefangenen beschämende Einzelheiten. Aber schließlich soll es der Gefangene nicht gut haben und muß auch die zahlreichen kleinen Unbequemlichkeiten groẞ sehen, aus den großen Zusammenhängen verstehen. Nicht nur die Krankheit ist ein Stand nach den Worten des heiligen Vinzenz von Paul , auch die Gefangenschaft, die Haft des nicht schuldig Gefangenen ist ein Stand, nicht teuflisches Verhängnis, sondern göttliche Fügung, nicht Schicksal, sondern Gnade, Anstoß und Möglichkeit zur letzten Reife, zu einer großen, wenn auch schmerzlichen Lösung und damit Schule der Heiligkeit. -Dazu kommt die Ungewißheit des eigenen Schicksals. Man fühlt sich vollkommen rechtlos, preisgegeben, überliefert, man spinnt... ins Nichts, man sieht sich angenagt...
8 Sieger in Fesseln
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