ihre Knie nicht beugen vor dem Götzen Baal". Wider die Halbheit, Passivität und Verwirrung, denen allzu viele anheimfielen, ruft ihn sein Amt und Inneres auf. In privater Unterhaltung spricht er sich stets eindeutig gegen die nationalsozialistische Lehre und Praxis aus. Immer stärker ergreift ihn der Gedanke, jene hinterlistigen Gewalten könnten nur durch eine geschlossene Front gegen sie überwunden werden; es müsse etwas geschehen, daß dem Volke die Augen aufgehen; die Bischöfe möchten sich einmütig und offen gegen Hitler und seine Regierung erklären, auch um den Preis vieler Martyrien, denn nur durch Blut lasse sich diese Blutschuld löschen. Es machte ihm viel zu schaffen, die Klugheit und Feigheit auseinanderzuhalten. Sein stürmischer Eifer und sein heißes Blut drängten ihn zum Kampf und zum Opfer. Sind wir nicht zu furchtsam und damit zu feige, fragte er sich oft. Müßte man den bellenden Hunden, statt ihnen ängstlich auszuweichen, nicht mit Prügeln entgegentreten und sie bellen und schließlich beißen lassen? Zwar verschloß er sich nicht gegen die äußere Tatsache der Vergeblichkeit der partiellen Vorstöße und hatte Sorge für seine Vikare, daß sie sich nicht in Predigt und Katechese straffällig machten und sich in nutzlosen Schaden brächten. Doch seiner selbst wollte er auf die Dauer nicht schonen, sondern einmal losschlagen und anstelle des ewigen Leisetretens sich erheben gegen die Lüge und die Verfolgung.
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Ein schwerer Kampf, den Dr. Feurstein in sich ausfocht! Am meisten gewährte er seinem engsten Freund, dem Pfarrer von Mindelaltheim, in dessen stillem Pfarrhaus er gewöhnlich die Ferien verbrachte, so auch die letzten, Einblick in dieses Ringen seiner Seele. Es ließ ihm keine Ruhe, er fühlte sich verpflichtet, auch auf der Kanzel zum offenen Angriff weiterzuschreiten. Gelegentlich der Glockenabgabe wagte seine Predigt vom 7. Dezember 1941 gefährlich freie Worte. Wohlgesinnte mahnten Dr. Feurstein zu größerer Vorsicht, zu menschlicher und pastoraler Klugheit; seine Worte hätten bei der Partei böses Blut gemacht. Allein die Einrede eines geistlichen Mitbruders wies er kategorisch zurück:
,, In meiner Neujahrspredigt werde ich erst richtig mit ihnen abrechnen. Ich bin schon daran, Beweise für diese Predigt zu sammeln. Wenn sie mich dann abführen wollen ich bin bereit!"
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Also nicht in einer Augenblickswallung, sondern aus klarer Überlegung und längerer Vorbereitung sowie im vollen Bewußtsein der Folgen ist jene Ansprache priesterlichen Bekennermutes entstanden, die er am Neujahrsmorgen 1942 beim Achtuhr- und beim Zehnuhr- Gottesdienst in seiner Stadtpfarrkirche hielt. Sie war eine umfassende, auf den Grund stoßende Anklage gegen das antichristliche Toben des Nationalsozialismus. Leider können wir sie nicht wörtlich wiedergeben. Weder liegt uns im Augenblick das Original, noch eine zuverlässige Nach- oder Abschrift vor, sondern lediglich der hand
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