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mir helfen wird, wie er es bisher so wunderbar getan hat. Der Schatz der Lieder und Gottesworte bleibt mir innerlich. Ich weiß Euch alle in bester Hut. Unsere innere Bindung wird nur noch fester, unsere Liebe nur noch tiefer. Und Gott ist uns näher, als wenn es uns gut geht.
Fürchte Dich nicht, glaube nur. Dies Wort aus der Lesung des 28. Januar begleitet mich seitdem und stärkt mich ungemein. Wirklich, wenn wir glauben, daß Gott der liebe Vater ist, der uns hilft, wovor sollten wir uns fürchten? Er hilft ja nicht nur zum ewigen Leben, sondern auch in den Nöten des Alltags. Davon habe ich nun so viele Beweise erlebt, und zwar kommt die Hilfe meist auf ganz unwahrscheinlichem Wege. So zum Beispiel gestern Dein lieber Besuch. Er erschreckte mich zuerst, weil ich einen bösen Anlaß fürchtete. Wie unrecht war die Furcht! Sie war bloßer Kleinglaube. Hilft uns also Gott im Alltag, so können wir jeder Zukunft getrost ins Auge schauen, auch einer solchen, die uns unerwünscht scheint. Gott wird auch dann, und dann erst recht, uns beistehen.
Läẞt denn Gott der Seinen Flehn
jemals unerhört?
Hat er ihnen nicht ersehn
mehr als sie begehrt?
Darum ist, wer ein Christ,
unentwegt im Hoffen,
Gottes Hand steht offen.
... Das Christkind war auch bei mir, doch nur im Geist. Aber Gott ist ja Geist, und das Christkind kommt lieber in Niedrigkeit als in Pracht. Christbaum, Geschenke usw. habe ich nicht vermiẞt, nur Euch, denen ich von meiner inneren Fülle so gern abgegeben hätte.
Fürchte dich nicht, glaube nur, spricht der Heiland zu den Seinen. Wenn der irdischen Natur
keine Hoffnung mehr will scheinen,
und mit seiner Hilfe da.
Dich und alle, die ihm trauen,
liebt er ja als seine Kinder.
Kann dem Kind vor'm Vater grauen? Dein Leid ist sein nicht minder.
Drum sei froh und unverzagt! Gott wird wenden, was dich plagt.
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