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Schaden und nach soviel Unfug klug wird. Aber die Weisheit von Lukas 14, 31 und 32*) wird offenbar sehr schwer erworben, wenn überhaupt!
Brief vom 7. Oktober 1944( Rosenkranzfest) An die Frau
Dankbar muß ich sagen, daß die Geheimnisse, die am heutigen Fest aufleuchten, die Welt bedeuten, in der ich getrost und ruhig werde... Ich bin schon immer gern( zwar mit wechselndem Begeisterungsgrad) in ihnen daheim gewesen, aber in dieser Zeit des Fürmichseins merke ich doch, welche Liebe und mütterliche Weisheit diesen dreifachen Rosenstrauß aus weißen, gelben und roten Rosen gewunden und gebunden hat. Man darf sich in der Welt dieser Geheimnisse sozusagen vorkommen wie in Gottes Stuben: in jeder strahlt eine neue Herrlichkeit und Tröstlichkeit. So wie jetzt ist mir diese noch nie aufgegangen, und weil es mich innerlich ergreift und zufriedener macht, wandle ich täglich durch die ganze Welt des Psalters zu drei verschiedenen Zeiten, auch Euch alle und vor allem Dich mithineinnehmend mit allem, was ängstigen, kümmern und bedrängen mag. Doch wir wollen, Liebste, nicht ablassen von dem, was wir uns vorgenommen haben, und was uns doch auch zu einem sicheren Urgrund unseres Glückes geworden ist. Es verlohnt sich immer, den getreuen Gott im Schifflein unseres Lebens zu wissen, und es soll uns nicht gereuen, daß wir ihn eingeladen haben, allezeit unter uns zu sein. Ich bin so froh, daß Du ihm ganz gehörst, und wenn ich an unsere Kinder denke, wird es mir heiß im Herzen und in den Augen, weil wir doch hoffen dürfen, daß auch sie ihm gehören und ihn lieben wollen aus dem Tiefsten ihres Herzens, ihres Geistes und mit allen ihren Kräften. Und daß auch die Liebe zu allem Irdischen, vor allem zu Volk und Land, für sie auf dieser gesicherten Grundlage steht.
Brief vom 5. November 1944- An die Töchter
Die letzte Seite für Euch! Es ist sehr lieb, mich auch an Eurem inneren Leben teilnehmen zu lassen. Dies Glück haben nicht alle Väter, um so
*) Luk. 14, 51 und 32: ,, Wenn ein König gegen einen anderen König zu Felde ziehen will, setzt er sich dann nicht vorher hin und überlegt, ob er mit 10 000 dem entgegentreten kann, der mit 20 000 gegen ihn heran rückt? Vermag er es nicht, so schickt er, solange jener ferne ist, eine Botschaft ab und bittet um Friedensbedingungen" Es ist leich abzusehen, was geschehen wäre, hätten die Briefzensoren der Gestapo sich die Mühe gemacht, diese für damals so vielsagende Schriftstelle nachzuschlagen; ihre Anführung wäre zweifellos als feindselige Kritik am Führer, als Heimtücke ,,, Schwächung des Widerstandswillens" und, da der Briefschreiber Soldat war, am Ende auch als ,, Zersetzung der Wehrkraft " ausgelegt worden, mit all den damaligen Folgen für solche ,, Verbrechen".
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