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Davon lassen wir aber nicht, daß die Stätten der Schande zum großen Zeichen zwischen den Zeiten geworden sind und über ihnen ein Morgenrot brennt. Ist es das Morgenrot eines Schlachttags, stürmischen Untergangs? Oder das Morgenrot einer Liebe, kraft deren der Mensch sich selbst gewinnt, sich wieder erhebt? Allein behauptet er sich nicht; alles, was er für sich selber will, reißt ihn hinab, von Abgrund zu Abgrund. Wenn er aber Den will, der sich selber gab für das Leben der Welt. so wird lang. sam die Schande von ihm fallen. Seine Würde ist ja nichts anderes als der Widerschein der ewigen Liebe, an der er sich tausendfach versündigt hat. Und was auch geschehen sein mag, der Stirne des Menschen bleibt es eigen, diesen Widerschein empfangen und tragen zu können. Diese Liebe ist Geist und Wahrheit, sie ist der einzige, wieder und wieder verfehlte und dennoch unabweisliche Weg. Und wenn wir uns ein einzigesmal entschließen wollten, Christus zu wollen und nur Ihn, so würde Er auch in uns siegen: in den Ketten unseres schuldbeschwerten Lebens, einer jeden Zeit und Macht, aus deren Herrschaft Er uns ruft in seine verpflichtende Freiheit.
Die evangelischen Beiträge besorgte Professor Dr. Erik Wolf, die katholischen Hauptschriftleiter Dr, Konrad Hofmann. Dieser führte auch die Gesamtredaktion durch.
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