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Die Wärterin blendete mit ihrer elektrischen Lampe in die Zelle. ,, Frau Beate Lerche- Schellhammer!" schrie sie.„, Fertigmachen zum Verhör!"
,, So rasch?" flüsterte die mädchenhafte Frau Alix. ,, Gewöhnlich dauert es zwei Wochen."
,, Hals und Beinbruch", rief Frau Lukasch ausgelassen hinter Frau Beate her, als sie die Zelle verließ.
VIII
Unter dem Ölgemälde des Führers, dessen Lackierung glänzte, saß an einem großen Schreibtisch, über ein Aktenstück gebeugt, ein schweigsamer junger Mann und regte sich nicht. Er trug einen hellgrauen Anzug neuesten Schnitts, hatte ein Milchgesicht, sein ganzer Kopf schien rasiert zu sein, dazu zeigte sich auch nicht die Spur eines Bartes, kaum seine hellblonden, dünnen Brauen waren zu sehen. Auf der schmalen Nase saß ein Kneifer, der aus nichts als Gläsern bestand. Der ganze Mann schien Frau Beate aus Glas zu sein und förmlich durchsichtig.
Während das düstere Gefängnis voller Unruhe und Gram war, schien er die Ruhe und Sorglosigkeit selbst, das Gebäude war voller Unordnung und Schmutz, er aber bot ein Bild äußerster Gepflegtheit. Das war Assessor Müller II, sein Name stand draußen an der Türe.
Endlich bewegte er unmerklich den Kneifer und blickte auf Frau Beate, die in der Nähe der Tür stehengeblieben war. Er gab ihr mit einer unmerklichen Bewegung des Zeigefingers ein Zeichen, näher an den Schreibtisch heranzutreten.
,, Es scheint, daß die Partei sich nicht Ihrer besonderen Sympathie erfreut?" begann er in dünnem Tonfall.
,, Ich muß offen gestehen", antwortete Frau Beate mit leicht belegter Stimme ,,, daß ich mich niemals eingehender mit der Partei beschäftigte." Aus den Gesprächen in der Zelle wußte sie, daß Assessor Müller als fanatischer Anhänger der Partei galt.
,, Sehr zu Ihrem Schaden!" erwiderte der gepflegte Assessor
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