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Totentanz / Bernhard Kellermann
Entstehung
Seite
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Haarpelz, der sie erschreckte, erwähnte sie keine Silbe. Die wichtigsten Dinge aber, die geheimsten, könne sie unmöglich dem Telefon anvertrauen. Die Baronin müßte unbedingt heute nachmittag kommen, aber nicht später als fünf Uhr!

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Clotilde befand sich den ganzen Tag über in der höchsten Erregung. Besonders der Auftrag des Gauleiters, sich wieder mit Fabian auszusöhnen und ihm ihren Fanatismus zu übertragen, beschäftigte sie ununterbrochen. Sie hatte es schon lange äußerst bedauert, mit Fabian in einem Augenblick gebrochen zu haben, da es sichtlich in die Höhe mit ihm ging, höher, immer höher. Er bekleidete heute eine der einflußreichsten Stellungen in der Stadt, die gewiß die Möglichkeit bot, das Geld nur so zu scheffeln, sein Anwaltsbüro florierte wie nie zuvor. Die Aussichten auf eine ganz seltene Karriere, die der Gauleiter heute angedeutet hatte, konnten einen schwindlig machen. Ja, vielleicht würde sie bald reich sein, wie viele andere! Vielleicht hatte sie Autos, Garderobe, Dienerschaft, vielleicht fuhr sie in einem Extrazug durch die Welt? Wer konnte es wissen? Und ihre Jungen? Wie würde es ihren Jungen dann ergehen?

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drei Uhr

Fabian war zur Zeit an keine andere Frau gebunden, soviel sie wußte. Diese schöne Tänzerin war Gott sei Dank nicht mehr in der Stadt. Sie hatte ihn zweimal auf der Straße mit ihr gesehen, und so sonderbar es auch klingt, seit dieser Zeit empfand sie wieder etwas für ihn.

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Ja, nun aber wollte sie keine Zeit mehr vertrödeln mit ihren Träumereien, sondern handeln, handeln! Die Welt sollte sehen, was es bedeutet, wenn sie sagte, sie gehe ,, aufs Ganze"!

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Noch am gleichen Tag mußte Harry eine besonders freund­lich gehaltene Einladung zum Vortrag Professor Mönnichs per­sönlich in den ,, Stern" überbringen. Der Gauleiter, Taubenhaus, Schwabach hätten bereits zugesagt, mußte Harry andeuten, da dürfe Papa unter keinen Umständen fehlen, wenn er Mama nicht betrüben wolle. Harry kam zurück und berichtete, daß Papa nahezu gerührt zu sein schien und versprochen habe zu kom­men, wenn der Dienst es ihm erlaube.

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Aber er kam nicht, sandte aber einen Brief, daß er leider zur Zeit bettlägerig sei.

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