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Totentanz / Bernhard Kellermann
Entstehung
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In den Mienen Clotildes erwachte ein verständnisvolles Lächeln.

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,, Ich schätze Fabian ungemein", fügte Rumpf hinzu ,,, er ist ein sehr kluger Mann, dessen Ideenreichtum uns schon vielfach von größtem Nutzen war. Vielleicht ist er aber etwas zu unent­schlossen und schwankend, vielleicht fehlt es ihm auch etwas an Härte, ohne die ein Mann nicht auskommen kann? Stimmt es oder stimmt es nicht? Er gehört zur Partei, sehen Sie, aber mich kann er nicht täuschen! Er gehört nur mit halbem Herzen zu uns, das ist mein Eindruck. Er kann sich für eine Sache wohl er­wärmen, aber er kann sich nicht völlig für sie aufopfern, wie wir beide, Sie und ich!"

Plötzlich blieb er dicht vor Clotilde stehen. ,, Er müßte etwas von Ihrem Fanatismus besitzen!" rief er aus. ,, Dann wäre er ein idealer Parteigenosse! Habe ich recht?"

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Clotilde nickte. ,, Ja, Sie haben recht, Herr Gauleiter", ant­wortete sie mit Überzeugung.

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,, Ihre Aufgabe, verehrte Parteigenossin", fuhr der Gauleiter fort und deutete mit dem Finger auf Clotildes Brust ,,, Ihre Auf­gabe wäre es, Fabian Ihren Fanatismus zu übertragen. Sie hören wohl, was ich sage? Seine Fähigkeiten qualifizieren ihn zu den höchsten Stellungen im Reiche. Unter diesem Gesichtspunkte verblassen private Zwistigkeiten zu lächerlichen Nichtigkeiten. Habe ich recht? Lächerliche Nichtigkeiten aber darf es in unseren Zeiten nicht geben! Verstehen Sie mich?" Er hielt inne, da er zu laut geworden war.

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Clotilde nickte einige Male. Ich verstehe", sagte sie, ein­geschüchtert von Rumpfs lautem, befehlendem Ton. Ja, jetzt hatte der Gauleiter gesprochen!

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,, Ihre ganze Scheidungssache ist lächerlich, entschuldigen Sie mich", fuhr Rumpf mit gewöhnlicher Stimme fort. ,, Was wird unser Regierungsrat schon Großes verbrochen haben? Jedenfalls scheint mir die Sache nicht irreparabel!" lachte er. ,, Eine kleine Liebelei, wenn es sich darum handeln sollte, ist ja nicht von Be­deutung. Und unser Regierungsrat sieht nicht so aus, als lehne er unter allen Umständen jede Aussöhnung ab. Es geht ja heute um größere Dinge als um das bißchen Liebe. Wir brauchen ihn

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