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Totentanz / Bernhard Kellermann
Entstehung
Seite
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Eine Stunde später erschien Robby wieder mit strahlender Miene. ,, Das von dem Mädchen ist nicht wahr", sagte er. ,, Nun, siehst du, Robby?" sagte Fabian erfreut. ,, Was sagte ich dir? Man darf nicht alles glauben."

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XIX

Die wohlhabenden Juden hatten sich zusammengetan und einen unbenutzten, armseligen Tanzsaal im Weberviertel ge­kauft, den sie in aller Eile und Stille zu einem jüdischen Betsaal herrichten ließen. Sie scheuten keine Kosten und zahlten den wenigen Handwerkern, es waren meistens alte Leute, den fünf­fachen Stundenlohn. Nach vierzehn Tagen war der Betsaal fertig und wurde durch einen besonderen Gottesdienst eingeweiht. Am gleichen Abend noch ging er in Flammen auf.

als ein Hem

Landes, die schenkten?

An diesem Abend kam Wolfgang in die Stadt, um sich mit Gleichen in der ,, Kugel" zu treffen. In der sinkenden Dämme­rung besuchte er, in seinen Mantel gewickelt, all die Gassen und Straßen, wo die Mordbuben, anders nannte er sie nicht, gehaust hatten.

Paris und L ihr könnt

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Dunst. Wo

Es sind Verbrecher, dachte er, wir wußten es schon lange, aber das törichte Volk begreift es noch heute nicht. Es bekommt zu fressen und zu saufen und kümmert sich um nichts weiter. Wie sollte es auch? Wenn die Schellhammer und andere Millionäre, wenn die Industriellen und Kohlenbarone diese Verbrecher noch unterstützen und ihnen Millionen spenden?

sah ganz un auffallend Interessante lustigte Ge

Nahezu wäre er mit einem der braunen Landsknechte zu­sammengestoßen, der aber noch im letzten Augenblick zurück­sprang. ,, Sehen Sie sich vor!" schrie er dem braunen Soldaten zu, es war heute nicht zu spaßen mit ihm.

Wolfgang, mochte es

Im erste

Die Ehre Deutschlands wurde in diesen Tagen vor die Hunde geworfen, dachte er bekümmert, indem er weiterging, es ist jetzt endgültig dahin gekommen, daß man sich schämt, ein Deut­scher zu sein! Schmach und Schande, Schande und Schmach, um mit Gleichen zu sprechen. Meine Freunde in Paris und

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