„Er sollte seine Stellung verlieren, weil er nicht in die Partei|
eintrat“, antwortete Robby. n
„Weil er ein Feigling war!“ urteilte Harry.
Fabian widersprach ihm kopfschüttelnd.„Traurig“, sagte er, „höchst traurig, er war bei allen Menschen als ein rechtlicher Mann und vorzüglicher Pädagoge geschätzt. Du urteilst zu übereilt, lieber Harry.“
„Nur ein Feigling kann sich erschießen“, verteidigte Harry seine Ansicht.„Die Partei verurteilt den Selbstmord als feige Handlung aufs schärfste.“{
Endlich aber kamen die beiden Jungen auf den eigentlichen Grund ihres Besuches zu sprechen. Es handelte sich um Harrys Geburtstag.
„Am nächsten Ersten feiere ich Geburtstag“, rief Harry, „und wir sind gekommen, dich zu meinem Geburtstag ein- zuladen.“
Fabian. dachte nach.„Schön“, sagte er unentschlossen,„ich werde mein möglichstes tun, Harry.“
„Auch Mama erwartet dich“, ergriff Harry abermals das
Wort, und Robby fügte hinzu:„Mama läßt dich bitten, an
Harrys Geburtstag bei uns zu Mittag zu essen und erwartet dich bestimmt. Ich habe den Auftrag, dir dies zu bestellen.“
Nach einer Weile gingen die beiden Jungen wieder.
Fabian blickte ihnen nach, wie sie durch den Korridor gingen, Harry mit seinem Ehrendolch und der kleine Robby mit seinem verbundenen Kopf und der Fahne.
Meine Söhne! dachte er. Sie werden noch viele Jahre einen Berater nötig haben. Es ist gut, daß sie kamen und mich an meine Pflichten als Vater erinnerten.
XVI
Fabian speiste häufig am Abend mit/Charlotte im Hotel. Zu-
weilen lud sie ihn auch in ihre reizende kleine Wohnung zu|
einem erlesenen Diner ein, das sie selbst zusammenstellte und
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