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Plötzlich hörte Marion, daß der Gauleiter sich an seinem Schreibtisch bewegte. Er rückte mit dem Stuhl und warf die Feder auf den Tisch. Dann hob er das Gesicht, und zwei dunkelblaue Kugeln richteten sich auf sie.
,, Treten Sie näher, mein Fräulein!" rief er und seine Stimme hallte kräftig und laut durch den stillen Saal.
Marion erhob sich und nahm in der Nähe des Schreibtisches auf einem der roten Prunksessel Platz, auf den der Gauleiter nachlässig deutete. Sie fühlte, daß er jeder ihrer Bewegungen folgte, ein belustigtes Lächeln lag über seinem breiten, geröteten und etwas fetten Gesicht. Sie sah es, obschon sie sich bemühte, nicht hinzublicken.
Mochte er sie ruhig begaffen, mochte er ruhig über sie lächeln, sie mußte alles tun, um ihm zu gefallen, wenn sie ihr Ziel erreichen wollte.
Nun lachte der Gauleiter leicht auf und sagte:„ Mein Adjutant hatte recht, Sie sind tatsächlich die Spielerin, die seinerzeit im Hofgarten das Tennisturnier gewann!"
Marion errötete und richtete ihre schwarzen Augen auf ihn. Sie wußte, daß ihre Augen schön waren.
,, Ich war eine ziemlich starke Spielerin", entgegnete sie bescheiden, aber mit tapferer Stimme.
Der Gauleiter nickte und betrachtete sie voller Interesse. ,, Ich erinnere mich, Sie spielten ganz ausgezeichnet!" rief er aus und sein wohlwollender Ton ermutigte Marion. ,, Warum aber", fuhr er fort ,,, warum haben Sie damals beim Turnier so ausgelassen gelacht? Wir konnten es alle nicht begreifen."
,, Warum?" Marion brach in Erinnerung an das Turnier in ihr gewöhnliches, herzliches Lachen aus, sie hatte vollkommen vergessen, mit wem sie sprach. Nun, sie hatte nur gelacht, weil sie ihre Gegner beim Spiel so heimtückisch hin und her hetzte. Sooft es ihr gelang, einen Ball so zu setzen, daß der Gegner ihn unmöglich noch erreichen konnte, mußte sie unbändig lachen. ,, Ich hatte damals meine boshaften Tage", schloß Marion und lachte wieder herzlich.
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