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,, Das war mein Dank, Marion!"
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Marion lachte laut auf. Was für Einfälle Sie doch haben!" rief sie aus, noch immer tiefrot. Sie streckte ihm lachend die Hand hin. ,, Am Sonntag!"
Als sie durch die Büros zurückging, dachte Fräulein Zimmermann: Wenn ich so lachen könnte wie sie und so schön wäre, dann könnte ich meinetwegen auch Jüdin sein.
XIV
Eilige Schritte knarrten die Treppe empor, Sporen klirrten, und heitere Stimmen erfüllten das Treppenhaus. Clotilde eröffnete ihren ,, Salon" und empfing ihre Gäste. Viele von ihnen waren junge Offiziere, Freunde des Oberleutnants von Thünen. Doktor Däubler vom Gymnasium hielt den ersten Vortrag. Er hatte das Thema gewählt: ,, Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation."
Wochenlang hatte Clotilde mit der Baronin Thünen in den ersten Familien der Stadt Besuche gemacht, es mußte ja alles sorgfältig vorbereitet werden. Die Baronin begleitete Clotilde, um sie in ihrer großen Aufgabe zu unterstützen. Allein war Clotilde etwas befangen, die Baronin aber hatte jederzeit die richtigen Worte zu Gebote. Bereit sein sei alles, begann sie überall, es gelte die geistige Bereitschaft vorzubereiten und das geistige Fundament des neuen Reiches zu errichten.
Die beiden Damen wurden in fast allen Bürgerhäusern mit großer Liebenswürdigkeit aufgenommen, sobald man die Gewißheit hatte, daß sie weder Geld wollten, noch für irgendein undankbares Amt warben. Auf Clotildes Besuchskarte war deutlich zu lesen, daß sie eine geborene Pracht war, eine der reichen Prachts, die mit dem Regierungsrat Fabian verheiratet war, der rechten Hand des Bürgermeisters Taubenhaus.
Clotilde sah bei ihrer Premiere wirklich vornehm und entzückend aus, sie trug zu ihrem dunklen Kleid eine lange, hellrote Korallenkette, die mit der Feierlichkeit ihres Kostüms aus
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