,, Ja, natürlich kenne ich ihn", erwiderte Fabian. ,, Er hat mir vor Jahren meine Reitstiefel ausgebessert."
,, Ausgebessert?" Der Schneider lachte. ,, Heute bessert er nichts mehr aus. Er kann sich ja heute nicht mehr retten vor Aufträgen und beschäftigt fünfzig Gesellen. Es ist ihm zu gönnen. Tag und Nacht war er für die Partei tätig, Tag und Nacht, und das in einer Zeit, wo es noch Leute gab, die einen nicht ernst nahmen, wenn man sich für die Partei einsetzte. Habicht und ich sind fast die ersten hier in der Stadt gewesen. Nun, Habicht hat sein Glück gemacht, er hat das lange Haus der Witwe Kirsch gekauft und eine Unmenge Maschinen angeschafft. Einem Ortsgruppenleiter leiht jede Bank Geld! Er dürfte wohl bald eine Fabrik eröffnen! Dieser Stoff würde Sie herrlich kleiden, sehen Sie? Sie werden ja doch noch zu uns kommen, ich wette mit Ihnen, was Sie wollen."
,, Ich weiß es nicht", antwortete Fabian ausweichend. ,, Als ehemaliger Militär müßte ich mich ja wohl einer militärischen Formation anschließen?"
,, Ganz unbedingt! Sie waren Hauptmann, soviel ich weiß? Nun, da würden Sie sehr rasch einen hohen Posten erhalten." Fabian sah wenig begeistert aus und schüttelte den Kopf. ,, Das will ich eben vermeiden", erwiderte er. ,, Sie ahnen nicht, wie wenig Zeit ich habe."
,, Ach, Sie meinen wegen des Postens?" fuhr der Schneider eifrig fort. ,, Nun, wenn Sie keine Zeit haben, nehmen Sie eben nichts an. Das machen ja viele. Ein Mann, der so sprechen kann wie Sie, gehört zu uns. Oft habe ich zu den Kameraden gesagt: Warum ist Doktor Fabian nicht bei uns? Solch einen Mann müßten wir haben, einen solchen Redner! Noch heute höre ich Sie im Rathaussaal sprechen, das war wirklich eine Rede! Es scheint, daß Ihnen dieser Stoff weniger gefällt? Ich werde Ihnen noch andere Nuancen vorlegen."
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Fabian ließ sich noch eine Anzahl von Stoffen zeigen, die März mit großer Gewandtheit auf den Tisch warf. Dabei saß er auf dem Ladentisch und telefonierte mit seinem Büro. Er bat seine Sekretärin, Fräulein Zimmermann, noch eine Viertelstunde zu warten, er werde in wenigen Minuten ins Büro kommen.
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