gelte sich träumerisch in der Wasserfläche, der Brunnen wurde Narziẞbrunnen genannt. Auf dem Marmorbecken war mit deutlichen Lettern sein Name eingemeißelt. Der Brunnen stammte von seinem Bruder Wolfgang, den er liebte und bewunderte.
Wahrhaftig, es war eine Schande, daß er Wolfgang nicht mehr als einige flüchtige Karten aus seinem Urlaub geschrieben hatte! Er machte sich Vorwürfe und beschloß, seinen Bruder heute als ersten zu besuchen, mochten alle anderen sich noch etwas gedulden.
Das Rathaus, das nur einige Schritte vom Marktplatz entfernt lag, war ein modernes Barockgebäude, das prunkvoll und verschwenderisch gebaut war und doch einen nüchternen und leeren Eindruck machte. Irgend etwas fehlte, aber man wußte nicht was. In einiger Entfernung von der breiten, repräsentativen Haupttreppe führte ein zweiter schmaler Eingang hinauf zu den Büroräumen. Diesen benutzte Fabian, der die Rechtsabteilung der Stadt leitete, daneben aber noch eine umfangreiche Praxis als Rechtsanwalt betrieb. Er stieg eilig die Treppe zu seinen Amtsräumen empor, ohne jemand in dem kahlen, frostigen Treppenaufgang zu begegnen, der für gewöhnlich nur von Beamten benutzt wurde.
Als er aber die Türe seines Büros aufsperren wollte, fand er, daß von innen schon ein Schlüssel steckte. Er trat verwirrt zurück. Hatte er sich im Stockwerk getäuscht? In diesem Augenblick näherten sich geheimnisvolle Schritte, die Türe wurde geöffnet und ein junger, hochaufgeschossener Mann stand vor ihm. Er hatte ein langgezogenes, hölzernes Gesicht, und besonders an den Wangen glaubte man noch die derbe Arbeit des Schnitzmessers zu erkennen. Sein Teint war unrein und der eines verbummelten Menschen.
,, Sie wünschen?" fragte der junge Mann mit dem hölzernen Gesicht frostig und rauh, wobei er ihn von oben herab musterte.
Fabian blickte ihn mit offenem Munde und albernem Gesichtsausdruck an. Er glaubte zu träumen und suchte sich angestrengt das rätselhafte Erscheinen des jungen Mannes zu erklären, der fast einen Kopf größer war als er.
Während er langsam zurückwich, blickte er in das unbewegte,
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