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Größere Diebstähle und Einbrüche kamen auch vor. Diese aber wurden nicht von den Hungernden ausgeführt, sondern von den grünen ,, Fachleuten", den schweren Jungens, die dieselbe Moral hatten wie die in allen Teilen Europas raubende und plündernde SS und die sich darum so gut mit ihr verstanden und sich gegenseitig helfend eins mit ihr waren.
Sie holten nicht in erster Linie Brot und andere Eẞwaren, davon hatten sie genug, und wenn sie es holten, dann in solchen Mengen, daß sie gute Tauschgeschäfte mit Zivilarbeitern oder auch mit der SS selbst machen
konnten.
Bei ihnen handelte es sich meist um die Beschaffung von Schnaps, Weinen und Rauchwaren.
Eines Morgens wurde das Lager wieder einmal überrascht mit der Nachricht von einem Großeinbruch in die Häftlingsküche. Es sollten gestohlen worden sein: etwa 100 Brote, ebensoviele Würfel Margarine, große Mengen Fleisch, Käse und noch andere Lebensmittel.
Es war von vornherein klar, daß diese Mengen nur von Leuten aus dem Fach gestohlen sein konnten, die über ein sicheres Versteck verfügten. Anhaltspunkte über die Täter waren zunächst nicht vorhanden.
Als der Lagerführer Baer ins Lager kam, begann er seine Untersuchung mit folgenden Handlungen:
Als erster wurde ich dem Lagerführer vorgeführt. Dieser beauftragte einen SS- Mann, mir die Hände auf den Rücken zu binden und mich so lange zu hängen, bis ich ,, erzählen" würde. Er war der irrigen Meinung, daß ich von dem Diebstahl etwas wissen müsse, weil ich den Schlüssel zu einem Raum besaß, durch den die Diebe hindurchgegangen sein mußten.
Dann ordnete er weiter an, sämtliche Blockältesten und das gesamte Revier personal zu hängen.
Ich wurde nach dem Baderaum gebracht. Dort wurden mir die Hände über Kreuz auf den Rücken gebunden und so an einem Strick durch Haken an der Decke in die Höhe gezogen, bis meine Füße etwa einen halben Meter vom Erdboden entfernt waren.
Schon nach wenigen Minuten hatte ich kein Gefühl mehr in den Händen. Ich stöhnte.
Neben mir hing ein Russe. Er schrie entsetzlich. Als er heruntergelassen wurde und seine Füße den Erdboden berührten, sackte er zusammen. Mit Fuẞtritten versuchten SS - Männer ihn wieder hochzutreiben. Es miẞlang. Er konnte seine Arme nicht als Stütze und Hilfe, sich emporzurichten, gebrauchen. Man ließ ihn liegen, stieß ihn nur beiseite.
Nach etwa einer Viertelstunde kam der Lagerführer zu mir und fragte mich höhnisch: ,, Wie ist es da oben? Hm? Wohl schön, was?"
Ich antwortete nicht.
Er faßte nach meinen Beinen und schaukelte meinen Körper hin und her. ,, Hast du mir nichts zu erzählen?" fragte er zynisch.
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