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hatten nicht nur keinen Einfluß, wir waren den Berufsverbrechern verhaẞt. Sie denunzierten uns bei der SS, wann und wo sie nur konnten. Das taten sie in erster Linie, um ihre Stellungen, die sie sich ergaunert hatten, zu halten.

Todesstrafe für Brotdiebstahl

Während wir hungerten, von Tag zu Tag immer weniger wurden, und zerlumpt herumliefen, hatten die Grünen immer genug zu essen, sahen wohl­genährt und gepflegt aus, hatten warme Anzüge und gutes Schuhwerk. Sie hatten im Kommando alle wichtigen Positionen inne, vor allen Dingen die, wo sie wenig oder gar nicht zu arbeiten brauchten, oder solche, wo sie sich drücken konnten.

Sie waren im Stubendienst oder als Vorarbeiter tätig, und wo einer von ihnen untergebracht werden mußte, wurde eben etwas Neues geschaffen oder ein Pöstchen freigemacht.

Arbeiten mußten die Schwachen, die vom Hunger für den Tod schon ge­zeichnet waren. Die Satten und Starken übten die Aufsicht aus. Rücksichts­los und brutal versahen sie ihre Bütteldienste. Sie waren ohne Skrupel und Gefühle. Sie hatten nur ein Ziel im Auge: genau wie draußen auch im Lager auf Kosten der anderen zu leben und gut zu leben.

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Die Grünen" waren haltlose, unmoralische, asoziale Menschen, in denen das männliche Urelement des hemmungslosen Triebes ins Grenzenlose und Dämonenhafte angewachsen war. So kehrten sie sich keineswegs an den ,, contrat soziale", der vom Manne erfunden werden mußte, um seine eigene Bestie im Zaume zu halten und sozial einigermaßen tragbar zu machen, sondern plünderten, raubten, mordeten, schmarotzten und lebten auf Kosten anderer wie der Drohn im Bienenstaat.

Während für die Kranken und Schwachen ein Stückchen trockenes Brot eine Delikatesse war, hatten die grünen Räuber, Mörder und Zuhälter Brot und Schmiere genug, soviel, daß sie beides für Zigaretten oder Schnaps ein­tauschen konnten.

Nachts und auch am Tage wurde täglich in der K- Kompanie aus den Spin­den der Häftlinge Brot gestohlen. Wer wollte die Grünen des Diebstahls ver­dächtigen? Sie waren wohlgenährt und hatten genug zu essen. Sie hatten es nicht nötig, Brot zu stehlen. Nur Hungrige stehlen...

Und so wurde von ihnen ein Hungriger herausgesucht und als Brotdieb ,, entlarvt". Er konnte sich nicht wehren, war zu schwach, diesen wohlgenähr­ten Gaunern entgegenzutreten. ,, Zeugen" waren immer vorhanden, die ge­sehen haben wollten, wie der ,, Dieb" das gestohlene Brot aufaẞ.

Der so gestempelte Brotdieb bekam ein Schild umgehängt: ,, Brotdieb habe meinen Kameraden das Brot gestohlen." Das übrige besorgte die SS,

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