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ausbildungsschule übergeführt wurden. Diese Rationalisierung wurde dadurch möglich, daß sich das Lager so schnell leerte. In ihrem Lazarettgebiet hatten die Studenten die geräumten Blocks desinfiziert, reinigten die Fußböden mit Kreosot, überstäub­ten sie mit Entlausungspulver und brachten dann 150 Kranke in jeden Block. Drei Studenten sorgten für die Patienten jedes Blocks.

Am 29. April fuhren wir nach Lüneburg . Die steilen, rot­ziegeligen Dächer glühten im Frühlingssonnenschein, und Massen von Flieder wogten über den Hecken. Auf den Feldern grasten die schwarz- weißen Kühe und die Kirchen von Lüne­ burg zeigten die grünen Kupfertürme des wunderschönen Deutschland , das ich vor achtzehn Jahren hatte kennengelernt. Wie war das friedliche Landgebiet geschändet worden. Der Geruch verbrannten Leders und brennender Kiefern war noch in meinem Gedächtnis.

Eine Frau stürzte aus einem Bauernhaus und hielt meinen Wagen an.

,, Können Sie uns nicht helfen?" fragte sie. Die Russen schlachten unsere Hühner und Schweine und verlangen Klei­dung und Möbel."

Ich gab Gas und fuhr weiter.

Ich dachte an die Tausende von Männern und Frauen, die tot oder verkrüppelt in den Blocks des Konzentrationslagers und in den Baracken der Panzerausbildungsschule lagen.

,, Was macht es schon aus", dachte ich ,,, wenn du deine Hühner und Schweine, Kleider und Möbel verlierst?"

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