der Ver­Konzentra­m schreck­eine Situa­SS Unter man sich

g erhalten,

tskämpfte,

men.

letternden Alters mit es zu jeder re alt sein t dunklen

i malade." ährend die

ck und sie

der Menge die Mutter er Frau auf em Gesicht

minten, und s Mädchen

esitzer aus genommen rschiedenen

ließlich in kt worden, ber diesen sammenzu­e Mädchen te sie. Auf dungsschule

hsäcke, wo indern hin­ie mit den

Gesunden evakuiert wurden, nur um geradeswegs ins Kranken­haus übergeführt zu werden. Viele starben auch in den Desinfektionsbädern.

Sechshundert gesunde" Frauen waren am 24. April eva­kuiert worden, und die gleiche Zahl am 25. April. An jedem der folgenden Tage war die Zahl tausend und bis zum 28. April hatten alle im Westen beheimateten und alle tschechi­schen Frauen das Lager verlassen.

Erst nachdem ich das Lager verlassen hatte, geschah das, was wir hatten kommen sehen: ein wilder allgemeiner Tumult bei dem Versuch, auf die abfahrenden Wagen zu gelangen. Selt­sam genug suchten sich die Ausbrecher zunächst einen Weg in die Registrierungsbaracke zu erzwingen. Sie rissen die Pfosten heraus, die den um die Kantine gezogenen Drahtzaun stützten und bildeten eine undurchdringliche Masse in der Baracke, ehe ein britischer Offizier zur Stelle sein konnte. Am folgenden Tage mußten zwanzig Soldaten um die Registrierungsstelle herum Wache stehen. Man konnte diesen Menschen wegen ihres panischen Versuches, aus dem verseuchten Lager auszubrechen, keine Vorwürfe machen.

Einen Tag bevor ich Belsen verließ, um mich wieder dem 8. Korps bei Lüneburg anzuschließen, baten mich zwei junge Männer in UNRRA - Uniformen, sie zum Essen zu fahren. Es waren zwei der 96 britischen Medizinstudenten, die ihre Tätig­keit im Lager aufgenommen hatten. Als ich vierzehn Tage später zurückkam, hörte ich, welche gute Arbeit sie geleistet hatten.

Vor allem hatten sie die Tausende von Schwachen und Kran­ken verpflegt, die immer noch im Konzentrationslager geblie­ben waren, und die wegen der Entlassung der Gesunden sonst hilflos und ohne Nahrung gewesen wären. Zweitens hatten sie die Ruhrkranken mit Bengalischer Hungerpaste ernährt, die für ihr Verdauungssystem besonders geeignet war. Und drittens hatten sie ärztliche Hilfe für die Kranken geleistet. Indem sie auf den Erfahrungen der Pioniere der SS - Apotheke auf­bauten, hatten sie eine Anzahl Baracken geräumt und ein Notlazarett eingerichtet, wo die Kranken betreut werden konnten, falls sie nicht in das ständige Lazarett in der Panzer­

85