schenmögliche zu tun. Christa bekam eine Reiseerlaubnis nach Warschau . Sie erreichte Warschau . Die Reise­bestimmungen waren aber zu dieser Zeit für Zivilper­sonen so erschwert, daß es fast unmöglich war, von War­ schau nach Tarnopol weiterzukommen. Unter unge­heuren Strapazen gelang es Christa doch! Sie reiste in überfüllten, eisigkalten Zügen, die oft Stunden auf freier Strecke im Schnee steckenblieben. In Tarnopol mußte sie erfahren, daß der Bahnverkehr nach Zbaraz ein­gestellt sei. Es waren nur noch neunundzwanzig Kilo­meter, die sie von uns trennten, aber diese schienen un­überwindlich zu sein. Mit Mühe fand sie ein Nacht­quartier in der Nähe des Bahnhofs. Sie war gepeinigt von dem Gedanken, nun nach all den Mühen und Ge­fahren unverrichteter Dinge umkehren zu müssen. Am nächsten Tag eilte sie wieder zum Bahnhof. Sie traf dort zwei Soldaten, die ebenfalls nach Zbaraz mußten. Die Soldaten brachten es schließlich fertig, eine Lokomotive zu organisieren, und sie nahmen Christa mit. Es war eine abenteuerliche Fahrt. Auf der einsamen Maschine hinter dem aufwirbelnden Schnee der Strecke kam sie zu uns. Sie war halb erstarrt.

Ihre Erstarrung hat sich gelöst; aber nun steht sie erschüttert im Elend unserer menschenunwürdigen Be­hausung. Sie sitzt an meinem Lager, und wir weinen beide. Wie fern ist München und die Briefmarkenhand­lung am Stachus. Aber wie stolz dürfen wir sein. Der Mut und die Treue einer Frau zerstören das Lügenhaus des Rassenhasses.

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