Da konnte ich ein Kind sehen mit einem Samowar unter dem Arm, dort schleppte ein Halbwüchsiger Hausrat davon. Durch die Fenster krochen die Diebe am hell­lichten Tag. Die Häuser waren ja verlassen, ihre Be­wohner auf einem Weg ohne Rückkehr.

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Wir erfuhren später von Bauern die grauenhafte Zahl: Eintausendfünfzig Opfer forderte die Nacht. Allmählich wurden die verlassenen Wohnungen verschlossen und versiegelt. Die jüdische Miliz hat diese Aufgabe. Aber vorher wurde noch einmal offiziell geplündert. Aus Tar­ nopol kam ein SD- Kommando unter der Führung eines gewissen Bischof, eines besonders berüchtigten Men­schen. Dieser war in Begleitung seiner Geliebten Jad­wiga Partyka, einer Volksdeutschen. Die Güter der Ju­den wurden auf Bauernkarren zum Genossenschafts­gebäude gebracht. Inzwischen ging Bischof mit Revol­ver und Reitpeitsche auf persönlichen Raub aus. Zwei Milizmänner begleiteten ihn. Der eine war Grünberg, ein Schwiegersohn des zweiten Obmannes. Grünberg trug für Bischof eine Literflasche Wodka, dem dieser gerne zusprach. Als Bischof zu unserer Behausung kam, ließ er die anderen draußen warten. Auf die Frage, wieso wir noch nicht ,, ausgesiedelt" seien, gab ich zur Ant­wort: ,, Ich arbeite!" Bischof verlangte nun meine Kenn­karte, die er überprüfte. Es wurde mir befohlen, meine Taschen auszuleeren. Die ganze Zeit über fuchtelte der Unmensch mit der Reitpeitsche vor meinem Gesicht

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