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Plötzlich hörten wir viele Stimmen und schwere Tritte über uns. Jetzt waren sie da! Wir hielten gänzlich den Atem an! Selbst Mietek in seinem Fieber fühlte die Ge­fährlichkeit unserer Situation und stöhnte nicht mehr. Es waren Minuten, die wieder einmal über unser Leben entschieden. Nun hörten wir rufen: Juden heraus!" Der Fußboden wurde mit Karabinern abgeklopft, um ein Versteck, eine hohle Stelle zu finden. Lange, es schien uns eine Ewigkeit, suchte uns der Tod. Das Klopfen der Gewehre war wie das Pochen seiner Knochenhände. Die Erde bröckelte auf uns herab; jeden Augenblick konnten wir entdeckt werden. Endlich wurde es wieder still. Das Leben schien uns neu geschenkt. Vorsichtig lüfteten wir die Klappe des Verstecks. Aber erst am Morgen getrauten wir uns, das Loch zu verlassen. Wir sahen furchtbar aus; die Wäsche, Kleider und Schuhe waren voll Lehm, durchnäßt außen und innen, denn in der Enge war es nicht möglich, die Notdurft zu ver­richten. Wir waren Schatten, die aus der Unterwelt kamen, aber noch mit der Leiber Mühsal behaftet.

Das Unglück in unserer Hütte ist groß! Aber wir leben alle. Größer noch ist die Verzweiflung auf den Straßen, wo Eltern ihre Kinder, Kinder Vater und Mut­ter und die Gatten einander suchen. Es ist grauenhaft, wie sie weinend umherirren. Viele schreien, manche zer­reißen sich die Kleider; manche gehen auch in stummer Verzweiflung, den Blick schon ins Überirdische gerich­tet. Dazwischen läuft Pöbel und späht nach Raub aus.

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