MISSGUNST
Welch ein Weben,
Welch ein Blühen und Gedeihen,
Sonnenstrahlen
Über neu erwachtem Land.
Doch das Streben i
Kann mich nimmermehr befreien
Von den Qualen,
Da das eigene Glück entschwand. Farben, warum wollt ihr glühen? Düfte, warum mögt ihr sprühen? Solltet ihr nicht lieber schweigen— Draußen— ohne mich?!—
Wälder rauschen,
Vogelstimmen jubelnd singen;
Frohes Wandern
Weckt die neue Lebenslust.
Doch es lauschen
Diesem wonnetrunkenen Schwingen
Nun die andern,
Ihrer Freiheit nicht bewußt. Haltet ein mit euren Grüßen, Nirgends soll die Freude sprießen;;
Gönn?’ ich euch doch nicht den Reigen—
Draußen— ohne mich!—


