VOM GLEICHTAKT ZWEIER HERZEN
Die Zeit steht still,— die Zeit vergeht,— Und immer stärker wird mein Sehnen,
So mancher Wunsch ins Nichts verweht, Es brennen oftmals heiße Tränen.
Und wird die Stunde hart und trüb, Da muß ich dich im Traume schauen; Dein Antlitz, lächelnd, ach so lieb,
Es spendet mir erneut Vertrauen.
Die Zeit ist lang,— die Zeit ist schwer,— Doch einmal enden alle Schmerzen;
Herrscht nun auch Schweigen um mich her, Ich lausch’ dem Gleichtakt zweier Herzen.


