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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
Entstehung
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Er hat mich neulich vor manchem bewahrt, ge- stand Hirsch und blickte scheu durch die Straßen und durch die Menschen hindurch, denen sie begegneten.

Es ist eine lange Reihe Überlebender bei uns, seine Geschöpfe, seine Kinder, wenn Sie wollen. Und nun schreibt er sogar im Kerker, um uns weiter zu helfen... Werden Sie uns heute verlassen? fragte der Gas- cogner den Begleiter.

Es war nur noch der Gang zu Herm Pater.

Brauchen Sie etwas?

Ein wenig Milde vom Schicksal oder Verständnis.

Kann ich Ihnen helfen?

Hirsch senkte den Kopf nachdenklich, etwas lächelnd, seine Entschlußkraft mehr durchschimmernd als ent- hüllend. Dazu sagte er:

Bleiben Sie so gütig, auch wenn wir uns in der Freiheit begegnen.

Das war ein zu hohes Wort für den Gascogner. Ratlos hob er die Schultern und tastete wie von unge- fähr seinen Rock ab. Dann faßte er in die Tasche. Das Papier des Paters knisterte zwischen den Fingern. Er zog es hervor. Er erkannte die dünne, klare, ausgebil- dete, selbst im letzten Schnörkel geprägte Handschrift.

Die beiden auf der Straße sahen sich an und sahen auf das Papier. Im nächsten Augenblick sahen sie zurück nach dem unheimlichen grauen Block mit den winzigen Fenstern und den Gittern davor. Sie sahen auf den Eingang und die hohe Milchglasscheibe, die sich durch Stockwerke zog und wie ein blinder Spiegel zwischen den Mauern hing. Der Franzose und sein

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