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ie Hand flog von der Leitung. Die Finger
krampften, denn sie spürten den Schlag noch, sie wurden geschüttelt, zur Faust geballt, ausgestreckt und wieder gespreizt.
Der Mann, zu dem diese Hand gehörte, betrachtete sie sich wie ein Maschinenteil, das aus der Bahn ge- worfen war. Er spürte den Schlag am Arm, trotzdem bewegte er ihn pendelartig. Auf das Gewirr von Dräh- ten sah er und es blitzte durch seinen Blick. Er hob die Hand mit dem Werkzeug und strich den Hand- rücken über die nasse Stirn und dann über das Ärmel- tuch. Auf die Drähte und auf die andere fühllose Hand sah er. Das Werkzeug ließ er fallen. Er sank auf die Knie und beugte sich tief. Die Hände faltete er zum Gebet über dem Werkzeug und verharrte so eine Zeit lang mitten in der großen Maschinenhalle, in der es vor Lärm toste.
Als der Mann die Augen hob, hing das Gewirr von Drähten davor. Nach dem Werkzeug griff er, stand auf und begann behutsam das kupferne Gespinst zu untersuchen, riesigen Spinnweben gleich, die sich von- einander lösten. Diesmal traf ihn kein Schlag. Auch der Rest der Taubheit löste sich in der getroffenen Hand.
Entlang den Drähten spürte er, ob sie Bruchstellen bloßlegten. Er prüfte die Isolation und die Kontakte. Ruhig ging es ihm von der Hand. Der Fehler blieb
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