Der Mitgefangene saß auf der Pritsche der Zelle. Er fühlte nicht die Sonne, die schräg einfiel. Er fühlte nicht den Morgen, der auch vor seinem Gitterfenster stand. Er fühlte nicht den neuen Tag, denn er war ohne Aufgabe. Er wartete in der Zelle.
Fegen und Schreiten, Säubern und sich Bewegen. Jede Ritze, jede Kante wurde zur Einkehr von Arbeit und Bewegung. Vor der nächsten Zellentür wischte der Besen wie ein Wedel und hielt plötzlich an.
Auf der anderen Seite des Beobachtungsfensters drückte sich ein Gesicht an die Tür, so dicht, daß das Fleisch sich in die Gitter hineinpreßte. Aufgerissene Augen, verkniffene Lippen. Die Nase hing in dem Gitternetz, wie die Wangen, die sich an den Drähten
striemten.
Der Pater nickte dem Mitgefangenen zu. Dieser stöhnte und rieb sich das Gesicht an dem Gitter. Dann spie er den Pater an. Der Rest des Auswurfs hing an dem Draht wie Gewebe. Der Pater fegte.
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Warum schimpfst du nicht?" brüllte es aus der Zelle. Das Gesicht verzerrte sich vor' Wut. ,, Warum bist du nicht im Käfig? Warum gehst du frei umher?" Der Gefangene trat gegen die Zellentür.
,, Ich würde gerne mit dir tauschen," sagte der Pater leise.
Der Gefangene barst vor Hohn.
,, Ich werde heute noch den Gefängnisdirektor darum bitten," sprach der Pater nachdrücklich und fegte.
Mit Fäusten schlug der Gefangene an die Tür. Dann beobachtete er den Pater. Seine Augen winkten dem Kehrer auf dem Gang zu. Er rief ihn mit dem Kopf
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