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Frühlings
tag. Am Himmel hingen wenige Wolken als Hauch über dem strahlenden Blau.
Die Chefsekretärin stieg von der Anhöhe mit den Lebensbäumen und den Kuscheln herunter. Sie wußte um den kürzesten Weg, wo nur eine Kontrolle zu überwinden war. Ihre Ausweise ließen sie ohne Aufenthalt passieren. Solange sie in Sicht der schwarzen Uniform war, ging sie forschen, nicht hastigen Schrittes. Erst als sie von den Gassen zwischen den Baracken aufgenommen wurde, beschleunigte sie das Tempo. Sie mußte ja eilen, wenn sie noch rechtzeitig eintreffen wollte. Es jagten sich Gedanken und Schritte und Gebärden ins Ungewisse.
Die Baracke, wo Victor Gaillard stationiert war, lag in morgendlicher Versunkenheit und Öde. Längst hatte Schichtwechsel stattgefunden. Die Abgelösten schliefen schon.
Auf dem dämmrigen Gang tastete sich die Chefsekretärin mühsam vorwärts. Als sie sich in der Mitte zwischen den Ausgängen befand, blendete sie die Taschenlampe auf und stellte an den Nummern über den Eingängen fest, daß sie zu weit gegangen war. Sie schritt den Gang zurück.
Es war gleich die erste Kammer. Die Chefsekretärin stand davor und hielt sich das Herz. Sie holte tief Atem und klopfte an die Tür. Kein Laut, kein Wort von drinnen. Sie klopfte nochmals und drückte die Klinke herunter. Die Tür ließ sich öffnen.
In der Kammer knieten Menschen. Dazwischen stand Pater Victor im schwarzen Rock, den er auch gestern Abend angehabt hatte, mit einer schmalen Stola um,
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