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Worin sollte ich mich täuschen?" fragte die schwarze Uniform zurück und lächelte mit gespannten Wangen, die sich zu den Augen hochschoben.
,, Holen Sie Victor Gaillard oder-?"
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,, Ja, wenn der Jesuitenpfaffe so heißt ich kann nichts dafür. Sind Sie dagegen?" lachte die schwarze Uniform.
Wie eine Zentnerlast fühlte die Chefsekretärin ihre Sachen auf dem Arm und sah auf den runden Tisch. Sie fühlte die leibliche Gegenwart des Paters und ihre Worte kamen so bestimmt, als wenn er sie sprechen würde:
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,, Jeder hat seine Pflicht auf der Welt zu erfüllen. Jeder auf seine Weise, nur muß er damit vor allen Dingen dem Nächsten helfen." Sprach's und verließ das Zimmer.
Draußen beschleunigte sie die Schritte und suchte die Toilette auf, in der sie einen verschlossenen Raum aufsperrte und die Kleidungsstücke an den Nagel hing. Den Mantel warf sie über, der Handtasche entnahm sie ein Etui mit den Ausweisen für die Durchgänge im Werk. Dann eilte sie die Flure und Gänge entlang und lief die Treppe hinab.
Sie lief nicht, sie sprang die Stufen hinunter. Es war noch früh, kurz nach sieben Uhr. Da war im Verwaltungsgebäude kaum ein Mensch; die Reinemachefrauen kamen erst Sonnabend Mittag.
Am Pförtner vorbei, der kaum von seiner Zeitung aufsah. Durch den Garten, quer über den Rasen. Die Luft war so sanft an diesem vorfestlichen Frühlings
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